Weihnachtsmann mit Maske

Hat Coca Cola wirklich den Weihnachtsmann erfunden?

Für den Weihnachtsmann gilt keine Ausgangssperre, verkündete die WHO jetzt offiziell. Die Geschichte des pausbackigen Reisenden und seinen Rentieren erfährst du hier. Und auch, warum deine Ur-Oma ihn noch nicht kannte. Im Clip: kuriose Fakten rund um Weihnachten.
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Die WHO erteilt dem Weihnachtsmann offiziell eine Reise-Erlaubnis - er ist immun gegen Corona

Nicht mehr der Jüngste, dickbäuchig und ständig umgeben von Süßkram - der Weihnachtsmann zählt eigentlich zur Risiko-Gruppe. Müssen wir uns Sorgen um ihn machen? Nein, so WHO-Expertin Maria Van Kerkhove.

Stellvertretend für die Weltgesundheitsorganisation sandte sie aus Genf eine Weihnachtsbotschaft für die Kinder aus: Obwohl der Weihnachtsmann ein "höheres Alter" hat, sei er immun gegen das Virus. Sie und ihre Kollegen von der WHO hätten kurz mit ihm gesprochen: Ihm und seiner Frau gehe es "sehr gut", sie seien derzeit "sehr beschäftigt".

Deshalb konnte ihm auch die offizielle Reise-Erlaubnis erteilt werden. Außerdem, so Van Kerkhove, hätten viele Regierungen ihre Einreise- und Quarantäne-Bestimmungen speziell für den Weihnachtsmann gelockert.

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Bei deiner Ur-Oma gab es den Weihnachtsmann noch gar nicht - und Jesus ist eigentlich ein Sommerkind

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    Ho, ho, ho! Weihnachtsmann, Weihnachtsbaum, Adventkranz und Co. sind für uns selbstverständlich. Dabei sah das Weihnachtsfest früher mal ganz anders aus.

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    Die meisten unserer Traditionen sind nicht mal 100 Jahre alt. Bei deiner Ur-Oma gab’s noch keinen Weihnachtsmann. Seit wann es ihn gibt, erfährst du in der Bildergalerie.

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    An Weihnachten wird die Geburt des Jesuskinds gefeiert. Andere Weihnachts-Bräuche sind aber nicht christlichen, sondern heidnischen Ursprungs.

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    Der 24. Dezember ist ein symbolisches Datum, angelehnt an das Fest des antiken Sonnengottes Mithra und die Wintersonnenwende.

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    Jesus war ein Sommerkind, vermuten zumindest Astronomen. Sie datieren das helle Himmelslicht des Bethlehem-Sterns auf den 17. Juni im Jahr 2 vor Christus. Damals rückten Venus und Jupiter womöglich so nah zusammen, dass sie wie ein großer, heller Stern wirkten.

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Rudolf und seine Freunde - treue Begleiter im Schnee

Historisches Bild von Rentieren mit einem Schlitten


Gar nicht so weit hergeholt: Rentiere sind wirklich die perfekten Schlitten-Zieher.
© Getty Images

Der Weihnachtsmann hätte ja auch einfach Esel oder Pferde vor seinen Schlitten spannen können. Stattdessen wurden es Rentiere. Rudolf, Donner, Comet und Co. ziehen den Weihnachts-Schlitten um den Globus.

Tatsächlich würden sich Rentiere bestens für diese Aufgabe eignen. Nordische Völker wie die Sami domestizieren die Tiere schon seit Jahrtausenden. Die Vierbeiner ziehen Schlitten, tragen Reiter und können bis zu 80 km/h schnell laufen. Dabei sind sie ausdauernd, trittsicher und unempfindlich gegenüber Witterung und Kälte.

Aber wie kamen die Rentiere nun vor Santas Schlitten?

Der New Yorker Professor und Dichter Clement Clarke Moore schrieb 1823 das Gedicht "The Night Before Christmas", das Erich Kästner etwa 100 Jahre später ins Deutsche übersetzte. Darin spannt der Weihnachtsmann seine Rentiere vor den Schlitten und saust zur Bescherung über den Nachthimmel. Eine der Strophen lautet:

"Nun, Dasher! Nun, Dancer! Nun, Prancer und Vixen!
Los, Komet! Los Cupid! Los, Donner und Blitz!
Hinaus auf die Spitze des Vordachs! Auf die Spitze der Mauer!
Nun eilt hinfort! Eilt hinfort! Eilt alle hinfort!"

Aber das 9. und berühmteste Rentier fehlt hier noch …

Rentiere


Schnell wie der Wind: Rentiere sind die Rennpferde des hohen Nordens.
© Getty Images

Rudolf wurde in einem Kaufhaus geboren

Und zwar in der US-Kaufhaus-Kette "Montgomery Ward". Dort war es Tradition, kleine Bücher mit Weihnachtsgeschichten an die Kinder zu verschenken. 1939 erfand der Zeichner Robert L. May die Geschichte von Rudolf, dem rotnasigen Rentier. Die Kinder liebten es auf Anhieb.

1949 folgte der Welt-Hit "Rudolph, the Red-Nosed Reindeer" - seitdem ist das beste Rentier im Stall des Weihnachtsmanns nicht mehr aufzuhalten.

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Veröffentlicht: 24.12.2020 / Autor: Carina Neumann-Mahlkau