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Home, sweet home - so wohnt die Welt

Das "Zuhause" der Menschen sieht in jedem Land anders aus. Und manchmal ist es gar kein Haus. Von der Jurte zur Millionenstadt - wir zeigen dir "vier Wände" weltweit.

Wasser, Erde, Luft - ist alles bewohnbar

Von der Höhle ins Haus

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    In jedem Menschen steckt ein kleiner Nomade. Unsere Vorfahren hatten keine Häuser. Sie legten weite Strecken zurück und schliefen in Höhlen oder Lederzelten - immer auf der Suche nach Wasser, Wild und essbaren Pflanzen.

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    Das Essen war es auch, das sie vor rund 10.000 Jahren sesshaft machte. Getreide-Anbau und die Domestizierung von Nutztieren erwiesen sich als sinnvolle Lebensart - und so ließen sich die Menschen nieder.

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    Die ersten Häuser entstanden aus Steinen, Lehm und Holz. In ihnen lebten Menschen erstmals als Familie - und nicht mehr als große Gruppe - zusammen.

Coober Pedy: Höhlenmenschen gibt’s immer noch - diese Stadt ist unter der Erde

Platz 13: Coober Pedy - Australiens geheimnisvolle Höhlenstadt

Coober Pedy: Höhlenmenschen gibt’s immer noch - diese Stadt ist unter der Erde

Eine unterirdische Stadt im australischen Niemands-Land, eine stillgelegte Opal-Mine - und die Einwohner, die es sich in den alten Schächten gemütlich machen. Noch ein Zimmer mehr gefällig? Dann fräßen sie sich einfach eins aus der Wand.

Glaubst du nicht? Dann schau dir unser Video an.

So viele Städter - sind Mega-Cities die Zukunft?

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    Heute leben weltweit fast 8 Milliarden Menschen. Mehr als die Hälfte davon sind Städter: Rund 55 Prozent - Tendenz steigend. Bis 2050 sollen sogar 68 Prozent der Bevölkerung Stadtmenschen sein.

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    Die vielen Städter brauchen ein Zuhause. Durch diesen Trend entstehen immer mehr Mega Cities wie Tokio - mit 38 Millionen Einwohnern derzeit eine der größten Städte der Welt. Ob es bis 2030 vom rasant wachsenden Neu-Delhi überholt wird? Davon gehen viele aus.

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    In Tokio leben somit mehr Menschen als in ganz Kanada (knapp 37 Millionen). Während die asiatische Metropole eine Bevölkerungsdichte von fast 3.000 Menschen pro Quadratkilometern hat, leben in Kanada gerade mal 4 Menschen auf dieser Fläche.

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    Ganz schön einsam: Auch in nordischen Ländern wie Island und Skandinavien leben wenig Menschen auf großer Fläche. Am niedrigsten ist die Menschen-Dichte aber in Grönland: Hier sind es gerade mal 0,14 Einwohner pro Quadratkilometer.

Die Natur – der einflussreichste Architekt der Welt

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    Gegen den Einfluss der Natur erblassen selbst die größten Architekten vor Neid. Denn aus ihren Gegebenheiten erschaffen die Kulturen ihre Häuser.

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    So baut man in Teilen Afrikas oder dem Jemen Häuser aus Lehm. Er kühlt während der Hitze und reguliert die Luftfeuchte. In bewaldeten Ländern wie Skandinavien oder Kanada baut man mit Holz. Und in Venedig stehen die "Casas" auf Stelzen, um nicht direkt im Wasser zu stehen.

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    In Regionen, in denen es viel regnet (auch in Deutschland) haben die Häuser Spitzdächer - so kann der Regen gut abfließen. In südlichen, warmen Gefilden gibt es mehr Flachdächer. Perfekt für Dachterrassen.

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    Wo es heiß ist, sind die Fenster meistens kleiner als in kalten Regionen. Traditionelle spanische Fincas aus Kalkstein haben nur kleine Gucklöcher, während Schweden bekannt für seine großen Fenster ist. Durch die kommt trotz des nordischen Klimas möglichst viel Licht ins Haus.

Veröffentlicht: 26.03.2020 / Autor: Carina Neumann-Mahlkau

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