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Extreme Kidnapping - würdest du Geld bezahlen, um dich entführen zu lassen?

"Extreme Kidnapping" ist der Adrenalin-Stoß für alle, die bereits alles erlebt haben und bei normalen Abenteuern nur müde lächeln. Lese hier, ob eine Entführung was für dich wäre!
Teaserbild: Extreme Kidnapping - würdest du Geld bezahlen, um dich entführen zu lassen?

WHAT THE FAKT

  • Bei Horrorfilmen und Geisterhäusern lächelst du nur müde? Dann gibt dir das vielleicht den richtigen Kick: In den USA können sich Adrenalin-Junkies legal entführen und sogar foltern lassen.

  • Ein Anbieter ist Adam Thicks "Extreme Kidnapping" in Louisiana. Er ist seit dem Jahr 2002 im freiwilligen Entführungsgeschäft. In Kalifornien bietet "Kidnap Solutions LLC" ähnliche Dienste an.

  • Fesseln, Quälen, Alleinsein: Der gespielte Menschenraub ist nichts für schwache Nerven. Angst, fehlendes Zeitgefühl und Kreislaufprobleme können dir den Verstand rauben.

  • Deshalb warnen Kriminalexperten und Psychologen vor dem Spiel mit dem Feuer: Der psychische Druck ist auch bei gestellten Geiselnahmen echt. Reale Opfer kämpfen manchmal ein Leben lang mit den Folgen.

  • Für einige "Geiseln" ist die Tortur zu viel: Mit einem Safeword kannst du das Kidnapping jederzeit abbrechen.

  • Bei einer echten Entführung hilft: Panik vermeiden, Nahrung annehmen und eine gemäßigte Beziehung zu den Kidnappern aufbauen. Eine persönliche Bindung hindert (psychisch gesunde) Menschen daran, andere zu verletzen oder Schlimmeres zu tun.

  • Die seelische Verarbeitung einer Entführung ist ein langer Prozess. Auf den Schock mit vielen Flashbacks folgt (hoffentlich) eine Stabilisierung. Durch die Traumabearbeitung sollen Opfer lernen, die schrecklichen Erfahrungen zu akzeptieren und damit zu leben.

Veröffentlicht: 02.11.2019 / Autor: Alexander Duebbert