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Endlich wieder Erdbeeren: Wie du die besten findest – und was sie so besonders macht

Süß und saftig, prall und rot - so ist die perfekte Erdbeere. Um sie zu finden, musst du nicht mal in den nächsten Supermarkt. Wo du sie noch findest, warum sie so gesund ist - und was du alles lecker mit ihr kombinieren kannst.

Das Wichtigste zum Thema Erdbeeren

  • Die Deutschen lieben Erdbeeren. Sie essen jedes Jahr mehr, als hier im Land angebaut werden. 2019 waren es 3,6 Kilogramm pro Kopf. Zum Vergleich: In einem Jahr isst jeder von uns auch 25,5 Kilo Äpfel - über das ganze Jahr verteilt.

  • Die Erdbeersaison dauert nur ein paar Wochen im Jahr. Reife Früchte aus deutschem Freiland-Anbau gibt es meist von Anfang Mai bis Ende Juli - je nachdem, wie das Wetter ist.

  • Im Gegensatz zu anderem Obst reifen Erdbeeren nach dem Ernten nicht nach. Deshalb immer nur Erdbeeren kaufen, die ganz rot sind.

  • Es gibt Hunderte verschiedene Erdbeer-Sorten. Und nicht immer sind die schönsten die besten. Wichtig zu wissen: Die Erdbeeren, die süß riechen, schmecken auch süß!

  • Wer selbst Erdbeeren ernten will, sollte schon morgens los. Das ist die beste Erntezeit. Am besten nur ernten, wenn es nicht regnet: Die Erdbeeren schmecken dann viel aromatischer.

Warum wir Erdbeeren so lieben

  • 💪

    Sie sind gesund: Erdbeeren enthalten pro 100 Gramm mehr Vitamin C als Zitronen oder Orangen. Außerdem Folsäure, Vitamin B1 und Vitamin K sowie Mineralstoffe wie Zink, Kupfer und Mangan.

  • 🍓

    Sie machen nicht dick: Erdbeeren haben nur etwa 32 Kilokalorien pro 100 Gramm. Zum Vergleich: Bei einer reifen Banane sind es 93.

  • 🍰

    Sie sind so vielseitig - schmecken pur, mit Joghurt, als Eis, auf dem Kuchen und sogar im Salat.

  • 🌞

    Sie schmecken nach Sommer, Sonne, Ferien und Glück.

  • 👩‍🌾

    Und sogar auf unserem Balkon können wir sie anbauen - und müssen dafür keine Gartenprofis sein.

Der Weg der Erdbeeren

Der Weg der Erdbeere

Der Weg der Erdbeeren

In den Supermärkten warten jetzt frische Erdbeeren auf uns. Aber, wie kommen sie dort hin? Stimmt es, dass die Erdbeere gar keine Frucht ist? Und aus welchem Land kommt sie ursprünglich?

Von der Hand in den Mund (oder den Korb): Darum ist Selberpflücken so schön

Wer ein ganz besonderes Erdbeer-Erlebnis sucht, kann sich sein Lieblingsobst auch selbst pflücken, anstatt es im Supermarkt zu kaufen. Um die Ecke gibt es sicher irgendwo ein Erdbeerfelder.

So funktioniert's: Eine Schüssel mitbringen, vorher abwiegen lassen und dann geht's los! Frischer und günstiger kann man seine Erdbeeren kaum bekommen. Am besten schmecken die Beeren übrigens, wenn du sie bei trockenem Wetter oder sogar Sonnenschein erntest. Damit der Saft nicht ausläuft, solltest du Stiele und Blätter immer mitpflücken. Auch wenn es verlockend ist: Pflück nur so viele, wie du in den nächsten 2 Tagen essen kannst. Denn Erdbeeren sind frisch am besten.

🍓 Das nächste Erdbeerfeld findest du schnell im Internet. Du bist ein Beeren-Junkie? Oft kannst du beim Erdbeerhof auch Himbeeren, Johannisbeeren oder Heidelbeeren pflücken.

Zu Schoki, Salat oder sogar Steak: Erbeeren sind wahre Multi-Talente

Erdbeeren? Das sind doch Ananas!

  • 🍍

    Hat sich da jemand im Obstregal vertan? Nicht ganz. Es ist eher eine Frage des Dialekts. In manchen Teilen Süddeutschlands und Österreichs wurde die Erdbeere tatsächlich früher "Ananas" genannt. Heute ist die Bezeichnung nur noch wenig verbreitet.

Veröffentlicht: 10.05.2020 / Autor: Kathrin Aldenhoff

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