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Lass es sprießen: Hier bist du mit einer Monobraue voll im Trend

WHAT THE FAKT

  • Monobraue? Blumenkohl-Ohren? Schiefe Zähne? Schönheit ist bekanntlich Ansichtssache. Das sind die skurrilsten Beauty-Ideale aus aller Welt!

  • Tadschikistan: Monobraue. Wer im 9-Millionen-Volk in Zentralasien mit keiner natürlichen Monobraue gesegnet ist, gönnt sich eine Spezialbehandlung auf dem Gemüsemarkt. Ein besonderer Grünzeug-Mix bildet eine gepflegte bündige Braue nach. Eine durchgängige Braue ist dort ein Symbol für eine gute Beziehung.

  • Russland: Blumenkohl-Ohren. Kaputte Ohren stehen im Süden Russlands für Männlichkeit. Sie sind oft eine Folge des russischen Volkssports Ringen. Nicht-Ringer besuchen kuriose Salons, um sich freiwillig ihre Lauscher zu zertrümmern. Nicht nachmachen: Bei kleinsten Fehlern können Hörschäden bleiben!

  • Japan: schiefe Zähne. In Deutschland zahlen wir Tausende Euro für gerade, gleichmäßige Zähne. Im Land des Lächelns machen hingegen schiefe Eckzähne den perfekten Look aus. Abnehmbare Aufsätze gibt’s für 400 Euro, eine permanente Umwandlung kostet 2.000 Euro.

  • Brasilien: pralle Rundungen. Männer pumpen sich in den unzähligen Fitnessstudios regelmäßig auf. Frauen fahren vor allem auf üppige Hintern ab. Sind die knackigen Kurven nicht gottgegeben, wird nachgeholfen: Brasilien ist das Land mit den zweitmeisten Schönheitsoperationen.

  • Indien: Schneewittchen. Je heller die Haut, desto schöner die Frau. So sehen das zumindest noch immer viele Inderinnen. Mit bleichenden Cremes und Sprays wollen sie ihre Haut aufhellen. Mittlerweile wächst jedoch der Widerstand: Die Bewegung "Dark is Beautiful" kämpft gegen das veraltete Bild von perfekter Schönheit.

  • Südkorea: europäisches Gesicht. Ob gestraffte Lider für rundere Rehaugen oder Facelifting für ein schmaleres Gesicht, Südkoreanerinnen investieren viel, um dem west-europäischen Vorbild nahe zu kommen. Schönheits-OPs gehören zum Alltag, einige Eltern schenken sie etwa zum Schulabschluss.

Veröffentlicht: 05.12.2019 / Autor: Alexander Duebbert