Mario Barths Witze sind wissenschaftlich widerlegt!
via pixabay//RyanMcGuire, CC0

Mario Barths Witze sind wissenschaftlich widerlegt!

vor 3 Jahren

In der Vergangenheit behaupteten zahlreiche Studien, dass sich Männer- und Frauengehirne anatomisch unterscheiden. Diese Studie schaut jedoch genauer hin! Es wird gezeigt, dass Frauen keine größere emotionale Ausdruckskraft haben als Männer. Auch wenn die Klischees über Männer und Frauen sehr witzig sind, sind sie jetzt neurobiologisch widerlegt. 

Mario Barth füllt ganze Stadien mit seinen Männer-Frauen-Klischees. Witze wie: „Eine erfolgreiche Frau ist eine, die einen solchen Mann findet“ sind für manche ein echter Brüller. Als Aufhänger werden immer wieder die Unterschiede zwischen den männlichen und weiblichen Gehirnen diskutiert. Eine Studie der Rosalind Franklin University of Medicine and Science in Chicago hat nun herausgefunden, dass der Hippocampus bei Frauen und Männern gleich groß ist. Dieser ist für die Gedächtniskonsolidierung verantwortlich und bezeichnet den Prozess, wenn Gedächtnisinhalte aus dem Kurzzeit- ins Langzeitgedächtnis übertragen werden. Der Hippocampus ist also entscheidend, um Erinnerungen zu erzeugen und verbindet außerdem unsere Gefühle mit den Sinnen.

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Aus 6.000 Kernspintomographien konnten die Forscher erkennen, dass die Unterschiede in Wahrheit nur minimal sind und nicht signifikantLise Eliot, die Studienleitung, erklärt, dass somit auch die stereotypen Unterschiede zwischen Männern und Frauen womöglich hinfällig sind. Von wegen Frauen sind sentimentaler und damit vernunftwidrig: Bislang dachte man, dass der Hippocampus bei Frauen größer ist. Deshalb wurde ihnen nachgesagt, dass sie emotionaler sind und ein besseres Erinnerungsvermögen haben. Aber nein liebe Männer, damit entkommt ihr uns nicht mehr. Ihr solltet euch eigentlich genauso gut an eure Aufgaben und Pflichten erinnern können, wie Frauen.

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Die Forscher konnten auch weitere scheinbare Unterschiede widerlegen: Eine Gruppe von Nervenfasern, genauer Corpus Callosum, welche die Gehirnhälften verbinden, sind nicht unterschiedlich groß. Und auch die Sprache wird nicht bei Männern und Frauen unterschiedlich verarbeitet. Die Studie soll zeigen, dass man manchmal über den Tellerrand schauen muss – weg von den popularisierten Studien. So kann man erkennen, dass die Unterschiede tatsächlich nur minimal sind und man nicht zwischen männlichen und weiblichen Gehirnen unterscheiden kann.

Frauen können nicht einparken und Männer wollen immer nur das Eine. Von diesen Behauptungen gibt es viele. Aber was ist da überhaupt dran? Wir haben festgestellt, dass viele Klischees schlichtweg falsch sind!

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