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Gazprom-Arbeiter reguliert Gastank

Was passiert, wenn Russland kein Gas mehr liefert?

Russland ist für Deutschland noch immer der Hauptlieferant von Erdgas. Der Ukraine-Krieg und die gegen Russland verhängten Sanktionen könnten deshalb enorme Folgen für die deutsche Energieversorgung haben. Was passiert, wenn dieser Gas-Fluss versiegt und wie kannst auch du Gas sparen? Im Clip: Energie-Kosten senken.
Was passiert, wenn Russland kein Gas mehr liefert?
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Das Wichtigste zu den Gaslieferungen aus Russland

  • Russlands Krieg gegen die Ukraine wirkt sich auch hierzulande auf die Wirtschaft aus. Vor allem beim Erdgas ist Deutschland auf die russischen Lieferungen angewiesen. Es könnte aber geschehen, dass diese bald ausgesetzt werden. Das Ziel ist, Russlands finanzielle Lage so zu untergraben, dass es sich den Krieg nicht mehr leisten kann.

  • Erdgas wird nahezu in allen Wirtschaftssektoren gebraucht. Es dient vor allem zur Strom- und Wärme-Erzeugung, aber auch die Industrie ist von dem Rohstoff abhängig.

  • Die Bundesregierung hat für Gas-Engpässe einen Notfallplan parat. Dieser sieht gesetzlich vor, dass private Haushalte und gesellschaftsrelevante Einrichtungen wie Krankenhäuser ausreichend versorgt werden, bis Alternativen gefunden sind. Allen voran würde die Industrie leiden. Verbraucher:innen müssten deshalb mit steigenden Strom-, Heizungs- und Produktpreisen rechnen.

  • Laut Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck verhandelt die Regierung gerade mit neuen, zuverlässigen Gaslieferanten. Für den kommenden Winter könnten die Gasspeicher so auch wieder gefüllt sein. Dennoch ruft er Bürger:innen dazu auf, so viel Energie wie möglich zu sparen. Wie das am besten klappt, haben wir für dich weiter unten zusammengefasst.

Was genau ist Erdgas?

Erdgas ist ein ungiftiges aber brennbares Naturgas und kann deshalb wie Kohle und Erdöl als fossiler Energieträger genutzt werden. Dazu wird es mithilfe von Bohrtürmen aus mehreren hundert Metern Tiefe aus der Erde gefördert.

Die größten, konventionellen Gasvorkommen befinden sich in Russland, dem Iran und Katar. Ersteres besitzt mit rund 40 Billionen Kubikmetern die größten Gasvorkommen der Welt - das entspricht circa einem Fünftel der weltweiten Reserven. Laut einer Berechnung des Umweltministeriums aus dem Jahr 2019 beträgt der Wert der russischen Erdgas-Vorräte mehr als 175 Milliarden Euro.

Deutschland ist innerhalb der Europäischen Union der wichtigste Abnehmer von russischem Erdgas und bezieht die Ressource über mehrere Pipelines direkt von dort.

Wozu brauchen wir Erdgas in Deutschland?

Erdgas ist ein wichtiger Teil der deutschen Infrastruktur sowie der Industrielandschaft. Es kommt vor allem beim Heizen und zur Energie-Erzeugung zum Einsatz, wird aber in anderen Wirtschaftssektoren als wichtiger Rohstoff benötigt. Mehr zu der Rolle von Erdgas erfährst du in der folgenden Bildergalerie. 

Hand dreht an Thermostat an einer Heizung
Erdgas kommt in Deutschland vor allem als Heizmittel zum Einsatz - sowohl für...
Trianel Gas- und Dampfturbinenkraftwerk in Hamm-Uentrop
Der Naturstoff wird auch zur Strom-Erzeugung eingesetzt. Gaskraftwerke sind dabei...
erksanlagen der BASF in Ludwigshafen
Die Chemie-Industrie nutzt Erdgas als wichtigen Ausgangsstoff, um die Produktion...
Ein Autofahrer betankt sein Auto mit Autogas des Gazprom-Konzerns
Die automobile Welt wird immer elektrischer. Dennoch könnte Erdgas eine...
Gaslaterne vor Brandenburger Tor
Auch zur Beleuchtung kann Erdgas verwendet werden. Deutschlandweit brennen jede...
Hand dreht an Thermostat an einer Heizung
Trianel Gas- und Dampfturbinenkraftwerk in Hamm-Uentrop
erksanlagen der BASF in Ludwigshafen
Ein Autofahrer betankt sein Auto mit Autogas des Gazprom-Konzerns
Gaslaterne vor Brandenburger Tor

Müssen wir mit einem Gas-Verzicht rechnen?

Deutschland unterhielt bis 2022 langjährige, enge wirtschaftliche Beziehungen zu Russland und ist noch immer sein größter Energie-Abnehmer. Rund 40 Prozent des deutschen Gas- und Ölbedarfs werden allein mit russischen Lieferungen gedeckt. Mit dem Angriffskrieg gegen die Ukraine wird sich das nun aber grundlegend ändern.

Merkel und Putin


In den letzten Jahre unterhielten die deutsche und russische Regierung gute Handels-Beziehungen miteinander.
© picture alliance / dpa | Anatoly Maltsev / Pool

Zwei Szenarien, derselbe Ausgang

Die deutsche Politik beschäftigen im Hinblick auf russisches Gas zwei mögliche Szenarien, welche die deutsche Wirtschaft stark beeinflussen könnten.

In vielen europäischen Ländern fordern Bürger:innen, Politiker:innen und Wissenschaftler:innen seit Beginn des Krieges ein vollständiges Ende des Gas-Imports, um Putin den Geldhahn zuzudrehen. Anders als die baltischen Staaten Lettland, Litauen und Estland, die bereits ein Total-Embargo gegen russisches Gas und Öl verhängt haben, wehrt sich Deutschland jedoch strikt dagegen.

Die ukrainische Regierung kritisiert Deutschlands Zögern scharf. Die Enthüllung über die Kriegsverbrechen der russischen Armee im ukrainischen Butscha und in der Stadt Mariupol haben allerdings bei vielen Abgeordneten im EU-Parlament zu einem Umdenken geführt: Sie fordern einen sofortigen Lieferstopp von Gas, Öl, Kohle und Kernbrennstoff aus Russland.

Selenskyj in Bucha


Die grausamen Bilder aus dem ukrainischen Ort Butscha gingen um die Welt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj appellierte an die EU, "endlich kraftvoll" zu reagieren. In der EU sprechen sich nun immer mehr Abgeordnete für ein vollständiges Energie-Embargo gegen Russland aus.
© IMAGO / ZUMA Wire

Weil darüber weiterhin aber keine Einigkeit herrscht, soll das Thema beim nächsten EU-Gipfel Ende Mai erneut beraten werden. Die Kommission gab bekannt, an einem sechsten Sanktions-Paket zu arbeiten. Zuvor hatten die EU-Mitgliedsstaaten in einem fünften Sanktionspaket beschlossen, ab sofort keine Kohle mehr aus Russland zu importieren.

 

Russland macht erstmals seine Drohung wahr

Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass Russland beschließen könnte, den Westen nicht mehr mit Gas zu beliefern.

Ende März stellte dessen Präsident Wladimir Putin sanktionierenden Staaten ein Ultimatum: Er gab bekannt, dass sein Gas vom 1. April 2022 an in der russischen Währung Rubel bezahlt werden müsse. Die westlichen "unfreundlichen" Staaten forderte er auf, zu diesem Zweck Konten bei der Gazprom-Bank zu eröffnen. Täten sie das nicht, würden die Lieferungen eingestellt, so Putin.

Jetzt, einen Monat später, hat Russland diese Warnung erstmals in die Tat umgesetzt: Am Morgen des 27. April stoppte es die Gaslieferungen an Polen und Bulgarien. Beide Regierungen hatten sich zuvor geweigert, den fossilen Brennstoff in Rubel zu bezahlen.

Putin im Video-Call


Am 31. März 2022 unterzeichnete Putin nach einer Ministerkonferenz ein Dekret. Demnach müssen von ihm als "unfreundlich" betitelte Länder das russische Gas in Rubel bezahlen - oder darauf verzichten. Für Polen und Bulgarien hat der russische Staatschef jetzt tatsächlich den Gashahn zugedreht.
© picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Mikhail Klimentyev

Bislang haben die Bundesregierung um Kanzler Olaf Scholz sowie andere europäische Länder darauf bestanden, die Gaslieferungen per Überweisung an die Gazprom-Bank weiterhin in Euro zu begleichen. Dort wird das Geld in die russische Währung umgetauscht und dann an den Gazprom-Konzern weiterleitet.

Mit Ausnahme von Polen und Bulgarien scheinen noch keine weiteren Staaten von einem Gaslieferstopp betroffen zu sein. Der Gas-Bestand in Deutschland sei gesichert, heißt es aus der Regierung. Die Europäische Kommission hat die Unternehmen der EU dazu aufgefordert, Gas-Importe aus Russland weiterhin in der vertraglich vereinbarten Währung zu zahlen - in 97 Prozent der Fälle sind das Euro oder Dollar.

Wie und ob Putin darauf reagieren wird, ist noch unklar.

Was geschieht, wenn das russische Erdgas in Deutschland ausbleibt?

Die Bundesregierung veröffentlichte im September 2019 einen "Notfallplan Gas für die Bundesrepublik Deutschland". Dieser regelt in drei Eskalationsstufen, welche Maßnahmen sie im Falle einer Gas-Krise ergreifen wird und wie bestehende Reserven verteilt werden müssen.

 

Phase 1: Frühwarnung

Die Bundesregierung hat diese Stufe aktuell ausgerufen. Dabei handelt es sich laut Habeck um eine reine Vorsichtsmaßnahme, damit Deutschland auf ein mögliches Gas-Embargo vonseiten Russlands gut vorbereitet ist.

Robert Habeck


Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, hat aktuell die Frühwarnstufe des Notfallplans Gas ausgerufen. Ihm zufolge dient das aber nur zur Vorsorge - die Versorgungssicherheit sei weiterhin gewährleistet.
© picture alliance/dpa | Fabian Sommer

Mit der Ausrufung der Frühwarnstufe tritt ein Krisenteam bestehend aus Vertreter:innen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) sowie von Netzagenturen und -betreibern zusammen. Es beobachtet und bewertet die Situation im Gasnetz, um im Notfall schnell reagieren zu können. Bislang hat sich an der Versorgungslage aber nichts verändert.

Außerdem verständigen sich Deutschland und Frankreich nun täglich über die Situation bei der Gasversorgung. Falls Maßnahmen ergriffen werden müssten, wollen sie koordiniert handeln.

 

Phase 2: Alarm

Wenn es zu ersten Engpässen bei der Versorgung kommt, der Markt das Problem aber noch selbst regeln kann, geht der Notfallplan in die nächste Phase. Dabei dürfen die Betreiber der Gasnetze zum Beispiel flexibler wirtschaften oder auf Energiespeicher zurückgreifen. Der Staat ist in den ersten beiden Stufen noch nicht im Markt involviert.

 

Phase 3: Notfall

Erst wenn die Maßnahmen der Frühwarn- oder der Alarmstufe nicht ausreichen oder sich die Gasversorgung dauerhaft verschlechtert, kann die Bundesregierung per Verordnung die Notfallstufe ausrufen.

Dann greift der Staat in den Markt ein: Die Bundesnetzagentur bestimmt, wie das Gas in Deutschland verteilt wird ("hoheitlichen Zuteilung"). Es ist gesetzlich vorgeschrieben, welche Verbrauchergruppen priorisiert und solange wie möglich mit Gas versorgt werden müssen. Darunter fallen private Haushalte, soziale Einrichtungen wie Krankenhäuser und Gaskraftwerke, welche die Strom- und Wärmeversorgung von Haushalten sicherstellen.

Bundesnetzagentur verwaltet ab sofort die deutsche Tochter von Gazprom

Abweichend von der ersten Stufe des Notfallplans hat der deutsche Staat Anfang April erstmals in den Gasmarkt eingegriffen: Bis Ende September wird er die Kontrolle über die deutsche Tochterfirma des russischen Gas-Lieferanten Gazprom - die Gazprom Germania - übernehmen. Der Konzern ist hierzulande für 40 Prozent und damit den Großteil der Gasversorgung in Deutschland zuständig.

Das Logo von Gazprom Germania GmbH, Tochterunternehmen der Gazprom Export des russischen Gasversorgers Gazprom, ist an der Fassade der Gazprom Germania-Zentrale angebracht


Vorerst wird die Bundesnetzagentur über den deutschen Konzernableger von Gazprom verfügen.
© picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Fernando Gutierrez-Juarez

Die Bundesnetzagentur übernimmt mit einer sogenannten Treuhänderschaft nun die Rolle der Eigentümerin. Als solche kann sie sicherstellen, dass Gazprom die gesetzlichen Mindestmaße der Gasversorgung erfüllt und den Betrieb gesichert weiterführt. Außerdem ist sie berechtigt, die Geschäftsführung auszutauschen und ihr Anweisungen zu erteilen.

Was dieser Schritt der Bundesregierung für die deutsche Gasversorgung konkret ändert, ist noch unklar. Putin reagierte auf die verschärften Sanktionen mit einer weiteren Drohung: Er würde in einigen Ländern "grobe Maßnahmen" ergreifen.

Gas-Notstand: Wen trifft es als erstes?

Wenn Russland tatsächlich seine Gas-Lieferungen einstellt, könnte die Bundesregierung womöglich die Notfallstufe ausrufen, denn mehr als die Hälfte des in Deutschland verbrauchten Rohstoffes stammt von dort. Dass solch eine Menge auf die Schnelle vollständig ersetzt werden könnte, gilt als unwahrscheinlich.

Mitarbeiter von Nord Stream 2 steht auf einer Plattform


Der Gashandel zwischen Russland und Deutschland ist ins Stocken geraten. Auch die neugebaute Erdgas-Pipeline Nord Stream 2 wird vorerst nicht in Betrieb genommen.
© picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Jens Büttner

Die Stromversorgung von privaten Haushalten würde die Gas-Knappheit zunächst nicht betreffen. Auch besitzt Deutschland derzeit noch genug Gas-Vorräte, um im Frühjahr und im Sommer dieses Jahres zu heizen.

Vielmehr bekäme zunächst die Industrie die Konsequenzen zu spüren: Nach europäischen Vorgaben müsste sie bei einem großen Mangel als Erste vom Netz genommen werden. Besonders stark könnte es beispielsweise den Chemie-Sektor treffen. Laut dem Statistischen Bundesamt ist diese für gut 37 Prozent des deutschen Erdgas-Verbrauches verantwortlich. Dem folgen Nahrungs- und Futtermittelhersteller sowie Metallerzeuger.

Befürchtet werden so unter anderem Folgen für die Landwirtschaft und Lebensmittelerzeugung, das Gesundheitswesen, die Mobilität oder auch für Produkte des alltäglichen Lebens.

Erdgas-Verbrauch der deutschen Industrie

Energieverbrauch der deutschen Industrie 2020

So viel Energie verbrauchte die Industrie in Deutschland 2020 insgesamt und so hoch war der Anteil an Erdgas.

Was bedeutet das für dich als Privatverbraucher?

Kommt es zu einer Gas-Knappheit, würden wir uns erst einmal mit weiter steigenden Preisen abfinden müssen. Denn je limitierter das Angebot, desto höher der Preis. Das gilt vor allem für Haushalte mit Gasheizungen - aktuell fast jeder Zweite in Deutschland. Auch die Stromrechnung würde steigen. Abhängig davon, wie schwer die Industrie betroffen wäre, könnten Produktions-Engpässe zudem für steigende Produktpreise sorgen.

Bundeswirtschaftsminister Habeck zufolge könnte Deutschland seine Gasspeicher über den Sommer mithilfe von Flüssiggas (LNG) aus anderen Ländern auffüllen und so die Gasversorgung für den kommenden Winter sichern.

LNG-Tanker vor Katar


Deutschland besitzt derzeit kein eigenes LNG-Terminal und muss das Flüssiggas deshalb per Landweg aus Nachbarländern importieren. Das soll sich jetzt ändern. Schon bald könnte solch ein LNG-Tanker aus Katar in deutschen Häfen anlegen.
© picture alliance / photothek | Thomas Koeh ler

Bürger:innen und Unternehmer:innen können dazu beitragen, eine Gas-Knappheit zu verhindern. Und zwar, indem sie jetzt sparsamer mit Gas umgehen und ihren Verbrauch so weit wie möglich reduzieren. "Jeder Kubikmeter Gas, der nicht verfeuert wird, hilft", so Habeck.

Tipps, wie du im Alltag Gas sparen kannst

  • 🌡

    Heizen: Ist das Gas knapp, solltest du zuerst die Raumtemperatur überdenken. Jedes Grad weniger trägt dazu bei, Gas zu sparen. Für die verschiedenen Wohnbereiche gibt es folgende Empfehlungen: Wohnzimmer: 20 bis 22 Grad, Schlafzimmer: 15 bis 18 Grad, Küche: 16 bis 18 Grad, Badezimmer: 22 bis 24 Grad, Flur: 15 bis 16 Grad. Achte auch darauf, dass deine Heizkörper frei stehen. Thermostate können dir außerdem helfen, deine Heizung gradgenau einzustellen.

  • 🌬

    Lüften: Wenn deine Fenster dauernd gekippt oder offen stehen, kühlen deine Räume und die Möbel darin stark aus. Das kannst du vermeiden, indem du kürzer und dafür gründlich lüftest. Beim Stoßlüften solltest du für zehn Minuten die Fenster richtig weit öffnen, sodass ein kompletter Luft-Austausch stattfindet. Dann kann sich der Sauerstoff im Raum wieder erwärmen, sobald du das Fenster geschlossen hast.

  • 🧑‍🍳

    Kochen: Achte darauf, dass deine Töpfe immer komplett die Herdplatte bedecken und mit dem Deckel verschlossen sind, damit du die Energie voll ausnutzen kannst. Wenn es nicht unbedingt nötig ist, solltest du darauf verzichten, deinen Backofen vorzuheizen. Das spart rund 20 Prozent Strom und Energie.

  • 🚿

    Wasserverbrauch: Wenn du nur drei Minuten kürzer oder etwas weniger duschst, kannst du den Energieverbrauch senken und so auch Geld sparen. Ein Vollbad verbraucht übrigens dreimal so viel Energie wie eine Dusche. Es hilft auch, das Wasser abzudrehen, wenn du dir beispielsweise die Haare einschäumst oder dir die Hände einseifst. Außerdem gilt: Je heißer das Wasser, desto höher der Energieverbrauch.

  • 🌫

    Isolation: Bei undichten Fenstern und Türen musst du nicht nur ständig nachregulieren - du heizt auch verstärkt umsonst. Einfache Tricks: Undichte Fensterrahmen mit Klebeband isolieren und nachts die Rollläden schließen. Letzteres kann den Wärmeverlust über die Fenster um rund 30 Prozent reduzieren. Auch Wohnungs- und Balkon-Türen kannst du so gegen Luftzüge abdichten.

Veröffentlicht: 27.04.2022 / Autorin: Laura Geigenberger