DPA

Stephen Hawking: Von Depressionen und Schwarzen Löchern

vor 4 Jahren

Stephen Hawking ist einer der renomiertesten Astrophysiker auf unserem Planeten. Ihm haben wir bedeutende Arbeiten zur Relativitätstheorie und der Physik der Schwarzen Löcher zu verdanken haben. Kurzum: Stephen Hawking ist ein brillanter Mann.

Während einige seiner Vorträge zu den eben genannten Themengebieten unseren Verstand und unser Vorstellungsvermögen übersteigen, drehte sich einer seiner aktuellsten Vorträge am Royal Institute in London, um ein sehr emotionales Thema.

Stephen Hawking zog Parallelen zwischen Depressionen und Schwarzen Löchern. Er erklärte, dass Schwarze Löcher nicht so ausweglos seien, wie viele denken. Sie sind keine „ewigen Gefängnisse“.

„Dinge können auf beiden Seiten aus Schwarzen Löchern entkommen und sie führen möglicherweise sogar in andere Universen. Also wenn du dich fühlst, als wärst du in einem Schwarzen Loch gefangen, gib nicht auf. Es gibt einen Weg da raus“, so Hawking weiter.

Im selben Vortrag sprach Lucy, Hawkings Tochter, über die mentale Stärke ihres Vaters: „Er hat den sehr beneidenswerten Wunsch, weiterzumachen und die Fähigkeit, alle seine Reserven, all seine Energie, seinen mentalen Fokus zu bündeln, um damit seine angestrebten Ziele zu erreichen. Das alles tut er nicht nur des Überlebens wegen, sondern, um Bücher zu schreiben, Vorträge zu halten und andere Leute zu inspirieren, die ebenfalls krank sind.“

1963 – im Alter von 21 Jahren – wurde bei Stephen Hawking Amyotrophe Lateralsklerose diagnostiziert. Eine degenerative Erkrankung des motorischen Nervensystems. Mediziner prophezeiten dem Physiker eine Überlebenschance von drei Jahren. Hawking ist mittlerweile 74 alt.

Wer noch mehr über Stephen Hawking erfahren möchte, der sollte sich auch diesen Beitrag nicht entgehen lassen.

Facebook WhatsApp

Diese Beiträge könnten dir auch gefallen: