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Stiftung Warentest warnt vor Fanschminke

vor 3 Jahren

Zur EM 2016 hat Fanschminke wieder Hochkonjunktur. Doch ein Test von Stiftung Warentest gibt jetzt zu denken: In allen Artikeln, die die Verbraucherorganisation untersucht hat, fanden sich gefährliche Schadstoffe. Neben Schminke sind auch Klebetattoos betroffen. 

Ob in den Stadien, beim Public Viewing oder in den heimischen Wohnzimmern: Fast überall malen sich Fußballfans die Farben ihrer Lieblingsmannschaft ins Gesicht. Der Einzelhandel macht es ihnen mit fertigen Schminkblöcken und selbstklebenden Hautbildchen immer einfacher. Doch laut einem aktuellen Bericht von Stiftung Warentest sollten Fans diese Produkte mit Vorsicht genießen: Sieben Schminkstifte und fünf Klebetattoos wurden untersucht und in jedem einzelnen Artikel wurden gefährliche Schadstoffe gefunden.

Fünf Produkte erhielten die Note „mangelhaft“, weitere fünf „ausreichend“. Zweimal wurde immerhin das Prädikat „befriedigend“ vergeben, und zwar für den UEFA-Schminkstift von Lidl und die Klebetattoos von Kik. Die Noten „gut“ oder gar „sehr gut“ erhielt hingegen keines der Produkte.

Allerdings finden sich im Bericht auch beschwichtigende Worte: ein unmittelbares Gesundheitsrisiko bestehe nicht, da man die Schminke höchstens bei sieben Spielen benutze, sie also nicht dauerhaft zum Einsatz käme. Wer nicht verzichten möchte, sollte allerdings die Lippen, Augenpartie und verletzte Hautstellen aussparen.

Bereits während der WM 2014 fielen die Testergebnisse für Fan-Schminke schlecht aus. Damals war es der verbotene Farbstoff Lackrot, wegen dem das Verbraucherschutzministerium Baden-Würtemberg 14 Produkte vom Markt nahm. Diesmal seien es zwar keine Farbstoffe, die die Produkte so gefährlich machen, allerdings bestimmte chemische Schadstoffe. So konnte in acht Produkten das verbotene Naphtalin nachgewiesen werden, das im Verdacht steht, krebserregend zu sein. In vier Produkten fand man verbotene Weichmacher, die vor allem Männern Angst machen könnten: Sie sollen die Entwicklung von Hoden und Spermien beeinträchtigen.

Unter den vielen Fans, finden sich auch viele kleine Jungen, die davon träumen Fußballstar zu werden. Sebastian Rudy hat es geschafft! Doch um so weit zu kommen, braucht man viel Disziplin und das passende Equipment. Wir zeigen euch die fünf wichtigsten Gegenstände eines Nationalspielers:

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