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Studenten wollten ihre Freunde mit einer Ananas veräppeln – dadurch wurden sie zu Künstlern erklärt

vor 2 Jahren

Zwei Studenten nahmen eine Ananas mit in eine Kunstausstellung, um ihren Freunden einen Streich zu spielen. Der Plan ging auf: Nicht nur ihre Freunde, sondern selbst die Kuratoren hielten die Frucht für moderne Kunst.

„Ist das Kunst oder kann es weg?“ ist ein Satz, der den Scherz der beiden Studenten Ruairi Gray und Jack Lloyd gut zusammenfasst. Sie planten einen Streich, der enorme Ausmaße annahm und jetzt um die Welt geht: Zum Spaß platzierten sie eine Ananas in der Kunstausstellung „Look Again“ von der Robert Gordon University in Aberdeen. Damit wollten sie ihren Freunden vorspielen, dass es sich dabei um ein Kunstwerk handelte.

Die beiden Männer hatten keine Ahnung, was sie vier Tage später in der Galerie wiederfinden sollten. Denn nicht nur ihre Freunde hielten die Ananas felsenfest für ein Stück der Ausstellung – auch die Kuratoren selbst dachten, dass es sich dabei um ein Kunstwerk handelt. Also ließen sie schnell eine Glasvitrine um das wertvolle Objekt bauen. Das teilte der belustigte Lloyd Jack sofort über seinen Twitteraccount:

„Ich sah eine leere Ausstellungsfläche und beschloss, herauszufinden, wie lange die Ananas dort bleiben würde und ob die Leute es für Kunst halten würden.“, erzählte Ruairi Gray der MailOnline. „Als ich wiederkam, lag sie in einer Glasvitrine – das ist das Lustigste, was das ganze Jahr über passiert ist.“

Wie ein Künstler sprechen kann der kreative 22-Jährige auch schon. Als er nach der Bedeutung des „Kunstwerks“ gefragt wurde, witzelte er: „Die Ananas verfault im Laufe der Zeit – das repräsentiert das unvermeidliche Ende allen Lebens.“

Womöglich macht dieser aus dem Ruder gelaufene Scherz ihn und Lloyd ja zu den nächsten großen Namen in der Kunstszene. Ihr erstes Werk steht jedenfalls bereits zum Verkauf. Gekauft haben die zwei Studenten die Ananas übrigens für nur einen Dollar – jetzt könnte sie ein Vermögen wert sein.

Eine andere Art Kunst findet man in einem der härtesten Gefängnisse Mexikos. Dort werden Inhaftierte zu wahren Tattoo-Künstlern und Fashion-Designern. Galileo hat sich dort umgesehen und den erstaunlichen Mann kennengelernt, der die Kunst aus dem Knast möglich macht.

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