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Warum werden Handtücher hart, wenn sie an der Luft trocknen?

Harter Fakt: Wenn das Handtuch an der Luft trocknet, verfällt es in Trockenstarre und kratzt. Warum das so ist - und wie Frottee flauschig bleibt.

Das Wichtigste zum Thema Handtücher trocknen

  • Trocknen Handtücher an der Luft, kannst du danach nicht mit ihnen auf Kuschel-Kurs gehen. Sie sind kratzig wie Schmirgelpapier.

  • Japanische Forscher fanden heraus: Schuld am Kratz-Effekt ist gebundenes Wasser an den Fasern. Denn dadurch bilden sich Wasserstoffbrücken.

  • Sie entstehen, weil sich einzelne Wasserstoff- und Sauerstoff-Atome zwischen verschiedenen Baumwollfasern wie Magnete anziehen.

  • Die Fasern bilden beim Trocknen ein starres Geflecht. Hängt das Handtuch nun bewegungslos über der Leine, bilden sich viele Wasserstoffbrücken parallel zueinander. Das Handtuch wird starr.

  • Übrigens: Zu viel Waschmittel und überladene Waschmaschinen verstärken die Trockenstarre.

So bleiben deine Handtücker flauschig

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    Im Wäschetrockner passiert das nicht. Dort bläst warme Luft in die Handtuchfasern und hält sie flauschig.

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    Ein Trost für alle Menschen ohne Trockner: Wind sorgt ebenfalls für weiche Wäsche.

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    Hänge deine Handtücher nicht nass in die pralle Sonne. Das verstärkt den Kratz-Effekt.

Tipp: So werden deine Handtücher wieder weich

  1. Mische Essig und Wasser im Verhältnis 1:2.
  2. Lege deine Handtücher vor dem Waschen eine halbe Stunde ins Essigwasser.
  3. Dann spüle sie kurz aus und wasche sie normal.

 

 

#handtuchupcycling: Dafür kannst du alte Handtücher nutzen

Veröffentlicht: 12.04.2020 / Autor: Alena Brandt

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