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Andere Länder, andere Emojis: Rate mal, wer am liebsten Herzchen verschickt

Oder in welchem Land besonders gerne Alkohol-Emojis verwendet werden. Das und noch viel mehr über die bunten Piktogramme, erfährst du in den folgenden 100 Sekunden.

Das Wichtigste zum Thema Emojis

  • Eine Erfindung aus dem Land des Lächelns: Das japanische Mobilfunkunternehmen NTT CoCoMo kam 1999 mit einem Set von 176 Emojis für Mobiltelefone und Pager heraus.

  • "Emoji" setzt sich aus den japanischen Wörtern für "Bild" und "Buchstaben" zusammen, "e" und "moji". Entworfen wurden die Piktogramme vom damaligen Mitarbeiter Shigetaka Kurita.

  • Apple und Google machten Emojis später dann zu einem globalen Phänomen. Heute sind weltweit über 2.800 Icons in Gebrauch. Fast jeder benutzt täglich eines oder mehrere davon beim Chatten.

  • Jede Nation tippt anders: Die Deutschen versenden am häufigsten das "Gesicht mit Freudentränen". Die Franzosen sind die Weltmeister der Herzchen. Die Australier kommunizieren gern mit Alkohol- und Fast-Food-Symbolen. Die Amerikaner mögen Fleisch, Geburtstagstorten, Basketbälle und Totenköpfe. Und in arabischsprachigen Ländern geht's blumig zu.

  • Kleine Symbole, große Missverständnisse: Es kommt auch vor, dass Emojis "falsch" verwendet werden. Die "betenden Hände" beispielsweise gehen mitunter als High five durch. Und Achtung, die Aubergine kann auch mal für - naja, ihr wisst schon ...

  • 2020 soll es 168 neue Symbole geben. Dazu gehören geschlechtsneutrale Personen und gleichgeschlechtliche Paare. Außerdem sind Darstellungen vorgesehen, die die Welt von behinderten Menschen abbilden, beispielsweise ein Rollstuhlfahrer, ein Hörgerät und eine Prothese.

  • Dir fehlt ein bestimmtes Emoji? Beim Unicode-Konsortium, das seinen Sitz in Kalifornien hat, kann man Vorschläge einreichen. Eine Design-Idee muss mitgeschickt werden.

Veröffentlicht: 17.01.2020 / Autor: Heike Predikant

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