Weckruf: Instagram-Model mit 691.000 Fans erklärt die traurige Wahrheit hinter ihren Bildern
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Weckruf: Instagram-Model mit 691.000 Fans erklärt die traurige Wahrheit hinter ihren Bildern

vor 4 Jahren

691.000 Follower auf Instagram, mehrere hunderttausende Aufrufe auf YouTube und als Model bei einem bekannten Mode-Label unter Vertrag – das alles hört sich für viele von euch vielleicht wie ein Traum an. Für das Instagram-Model Essena O’Neill war es der Albtraum. Aus diesem Grund machte sie nun die traurige Wahrheit über ihre Social-Media-Karriere öffentlich und versucht, andere zu warnen, die dem gleichen Traum hinterherlaufen; wie sie damals, als 12-jähriges Mädchen.

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Mit zwölf Jahren wünschte sich Essena nichts sehnlicher, als ebenso erfolgreich und beliebt zu sein, wie die Social-Media-Stars und Internet-Models, die sie so sehr bewunderte. Ist doch auch verständlich, oder? Wer wünscht sich nicht, gutaussehend, erfolgreich und berühmt zu sein? Aber zu welchem Preis?

Mit mittlerweile 18 Jahren hatte es Essena geschafft, ein Social-Media-Abbild von sich zu schaffen, das von allen Seiten geliked und bewundert wird. Ihr Instagram-Account war voller toller Fotos, die sie vor malerischen Kulissen in tollen Kleidern zeigten. Mit solchen Bildern verdiente das Ex-Model ihr Geld. Bis vor wenigen Tagen.

Denn Essena wurde genau dieses „Fake“-Leben, von dem sie immer geträumt hatte, zu viel. Der Job brachte Einsamkeit und Depression mit sich. Ständig Bilder zu machen, nur für noch mehr Likes, ständig Videos zu machen, nur für noch mehr Views. Sie hatte sich selbst vergessen, nur um für ihr Online-Alter-Ego noch mehr Aufmerksamkeit zu generieren.

So kam es, dass sie kürzlich der Karriere, die sie so zielstrebig aufgebaut hatte, ein Ende setzte. Sie löschte über 2000 Instsgram-Bilder und blieb bis heute inaktiv auf YouTube und Snapchat, um auf diese Weise über die Schattenseite des Berufs „Social-Media-Model“ aufzuklären.

Aber nicht nur das: Einige ihrer Schnappschüsse ließ sie online, um in einer angepassten Bildbeschreibung zu erklären, wie die traurige Wahrheit hinter dem jeweiligen Foto aussieht. Hier einige Beispiele:

The only thing that made me feel good that day was this photo. How deeply depressing. Having a toned body is not all we as human beings are capable of. Ein von Social Media Is Not Real Life (@essenaoneill) gepostetes Foto am

Das letzte Social-Media-Lebenszeichen, das Essena O’Neill von sich gab, war dieses Video hier. Hier erklärt sie nochmal mit aller Dringlichkeit, wie wichtig es sei, sich mit realen Menschen zu treffen, sich zu unterhalten und auszutauschen. Und sie macht auch klar, dass es ein großer Fehler sei, tagtäglich in einer Online-Welt beweisen zu wollen, wie wichtig man doch ist.

Mit der Website Let’s Be Game Changers versucht das Ex-Model nun einen Neuanfang zu starten. Hier versorgt sie ihre Fans mit weiteren Infos, die zu diesem drastischen Lebenswechsel führten. Ganz ohne falsche Eindrücke eines Lebens, das so nicht existiert; dafür ehrlich.

Laut einer Studie nehmen es 75 Prozent der Facebook-Nutzer bei ihren Posts mit der Wahrheit nicht so genau. Wir haben mal nachgefragt und gecheckt, ob da was dran ist.

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