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Weltprobleme – Was Millenials am meisten beschäftigt

Klimawandel, Plastikmüll, ungelöste Konflikte – die Welt steckt in einer tiefen Krise. Über welche Weltprobleme sich (nicht nur) junge Menschen Sorgen machen, erfährst du hier.

Das Wichtigste zum Thema Weltprobleme

  • Jedes Land hat seine eigenen Probleme. Globale Probleme betreffen jedoch die Menschen auf allen Kontinenten gleichermaßen und können nur gemeinsam gelöst werden. Die globale Erderwärmung und Vermüllung der Meere sind nur zwei davon.

  • Eines der größten Probleme der Welt, das die Basis für viele weitere Probleme bildet: Die Weltbevölkerung wächst rapide, gleichzeitig schwinden die natürlichen Ressourcen. Derzeit leben 7,7 Milliarden Menschen auf unserem Planeten. Bis 2050 soll die Zahl auf 9,7 Milliarden ansteigen.

  • Greta Thunberg gilt als Sinnbild für die junge Generation, die genug davon hat, der Welt tatenlos beim Untergang zuzusehen. Als Initiatorin der "Fridays for Future"-Bewegung ruft die junge Klimaschutzaktivistin aus Schweden Schüler international zum Handeln auf.

Die 5 größten Probleme der Welt

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    Die Organisation Global Shapers fand in einer großangelegten weltweiten Umfrage unter Millenials im Alter von 18 bis 35 Jahren heraus, dass der Klimawandel und die Zerstörung der Umwelt derzeit die größten Probleme der Welt sind.

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    An zweiter Stelle sehen die Befragten Probleme in großräumigen Konflikten und Kriegen, die weltweit ausgetragen werden.

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    Ungerechtigkeit ist ebenfalls ein Thema, das die unter 35-Jährigen bewegt. Unfaire Löhne, Diskriminierung und Korruption erregen weltweit die Gemüter.

  • Religiöse Konflikte und die Aussichtslosigkeit auf deren Lösung stellen für viele eine Beunruhigung dar. Vor allem im Nahen Osten und in Nordafrika, aber auch in Deutschland steigt die Sorge.

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    Der Mangel an Bildung gehört ebenfalls zu den größten Welt-Problemen. Eng damit verbunden ist auch die Befürchtung, für die Berufswelt nicht ausreichend qualifiziert zu sein.

Was kann ich tun, um globale Probleme zu lösen?

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    Werde selbst aktiv und warte nicht, bis die Politik Lösungsvorschläge durchsetzt. Wenn jeder einzelne sich an Regeln hält, hat das in der Masse eine große Wirkung. Zumindest in Sachen Umweltschutz, CO2-Emissionen und Vermeidung von Plastikmüll kannst du einiges tun. Nimm öfter das Rad und lass das Auto stehen. Nimm zum Einkaufen immer einen Korb oder Stoffbeutel mit. Kaufe loses Obst und Gemüse ein, statt das in Plastik verpackte. Achte auf die Qualität und Herkunft von Fleischprodukten und reduziere den Fleischkonsum generell auf ein Minimum. Spare Wasser und Strom. Die Möglichkeiten deinen ökologischen Fußabdruck zu verändern, sind grenzenlos.

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    Wenn du schon nicht die ganze Welt retten kannst, schau dich im persönlichen Umfeld um. Wer benötigt Hilfe? Wird jemand ungerecht behandelt, dem du beistehen kannst? Manchmal reicht schon ein freundliches Lächeln, um die Welt einer anderen Person zu verbessern.

Veröffentlicht: 01.11.2019 / Autor: Galileo