Wie die Frage "Ist Luisa hier?" dein Leben retten könnte
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Wie die Frage „Ist Luisa hier?“ dein Leben retten könnte

vor 2 Jahren

Einfache und simple Ideen können eine große Wirkung haben. Schon seit einiger Zeit unterstützen viele Bars und Kneipen in ganz Deutschland eine Initiative, die bedrängten Frauen helfen soll. Mit einer einfachen Frage.

Im Club wird man leider hin und wieder von Typen angesprochen, von denen man nicht angesprochen werden möchte. Und meistens ist das auch ganz harmlos und man wird sie schnell wieder los. Gerade wenn zu viel Alkohol im Spiel ist, kann das aber auch schnell lästig werden. Und manche lassen dann eben nicht locker (andersrum kann das natürlich genauso passieren).

Wenn man sich dann unwohl fühlt, die Freunde alle schon weg sind und man nicht so richtig weiß, an wen man sich wenden soll, kann man einfach an der Bar nach Luisa fragen. Denn die Frage „Ist Luisa hier?“ ist eine Art Code-Wort, das den Angestellten vermittelt, dass etwas nicht in Ordnung ist. Denn nicht immer möchte bzw. kann man direkt sagen, was man will. Der Satz geht viel leichter von den Lippen. Die Bar-Leute helfen dir dann. Sei es, indem sie einfach mit dir reden, ein Taxi rufen oder im schlimmsten Fall die Polizei.

Die Aktion wurde vom Frauen-Notruf Münster ins Leben gerufen. Mittlerweile beteiligen sich schon Bars und Kneipen in 22 deutschen Städten. Und da sollten noch viel mehr dazu kommen. Denn es ist eine ganz simple, aber unglaublich kluge und hilfreiche Idee.

Ob eure Stadt bzw. Lieblingsbar schon dabei ist, könnt ihr hier nachlesen. Beteiligte Clubs hängen Plakate für die Aktion auf – meist auf den Frauentoiletten.

International gibt es übrigens auch einen Code: Bestellt man im Club einen „Angels Shot“, weiß der Kellner, dass man Hilfe braucht.

Leider passiert es immer häufiger, dass KO-Tropfen im Spiel sind. Viele Opfer bekommen das gar nicht mit. Drei junge Frauen haben deshalb einen Strohhalm entwickelt, der dir anzeigt, wenn sogenannte Vergewaltigungsdrogen in deinem Drink sind. Und so funktioniert er:

Um herauszufinden, wie gefährlich KO-Tropfen sind, hat sich unsere Reporterin Claire „zur Verfügung gestellt“ und sie ausprobiert – natürlich unter ärztlicher Aufsicht. Das kam bei dem gefährlichen Experiment raus:

Noch mehr zu „Ist Luisa hier?“ findest du hier:

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