Wie Pappkartons Erdbebenopfern helfen sollen
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Wie Pappkartons Erdbebenopfern helfen sollen

vor 3 Jahren

Erdbeben sind in Japan keine Seltenheit. Erst vor wenigen Wochen suchte eines die Insel Kyushu in Kumamoto heim. Die Notunterkünfte waren maßlos überfüllt und nur mit dem Nötigsten ausgestattet. Darum hatte die Papier-Manufaktur Jpacks die Idee: Karton-Betten.

Am 14. April 2016 erschütterten gleich zwei Erdbeben die Insel. Und das innerhalb von 24 Stunden. Etwa 44.000 Menschen verbrachten die ersten Nächte in Notunterkünften. Doch dort ist der Platz begrenzt. Sich zu bewegen, ist kaum möglich. Das Schlafen auf dem kalten Boden gestaltet sich nicht nur als ungemütlich, sondern ist für ältere Menschen sogar gefährlich.

Eine Papier-Manufaktur hat sich daher etwas ganz bestimmtes einfallen lassen. Ihre kreativen Karton-Betten wurden bereits 2011 nach einem Erdbeben in Tohuku eingesetzt und sollen nun den Bewohnern der Insel Kyushu helfen.

Diese Karton-Betten werden in einer einzigen Schachtel geliefert und lassen sich leicht zusammensetzen. Und das in nur 10 Minuten. Das Wunder-Bett besteht übrigens aus 24 Kartonschachteln über die eine Wellpappe gelegt wird. Die einzelnen Kartonschachteln können auch als Schubladen verwendet werden. Mit 195 cm Länge und 90 cm Breite, kann es das Gewicht von 20 Personen tragen. Und damit nicht genug: durch die hohen Seitenwände bietet dieses Bett sogar etwas Privatsphäre.


In nur einem Karton wird das Bett geliefert.
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Aus 24 einzelnen Teilen setzt sich das Karton-Bett zusammen.
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In nur 10 Minuten lässt sich ein Bett aufbauen.
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Die japanische Firma Jpacks hat die Betten so konzipiert, dass sie auch Stauraum bieten,
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Auch das Gewicht von 20 Personen kann ein Bett tragen.
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Dass die Japaner kreativ sind, beweisen sie uns immer wieder. Erst vergangenes Jahr plante die Regierung, Toiletten in Aufzüge einzubauen. Durch Erdbeben bleiben die Aufzüge oft stundenlang stecken. Wer in dieser Zeit aufs Klo muss, hat ein Problem. Die Toiletten sollen somit Abhilfe schaffen.

Skurril geht es auch hier weiter: Durch dieses Wohnhaus wurde eine Autobahn gebaut. Handelt es sich hierbei vielleicht um einen Baufehler? Wir zeigen es euch:

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