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YouTuber Pamela Reif

Mit Youtube Geld verdienen: Mit diesen Tipps schaffst du's auch

Influencer:innen wie Pamela Reif machen mit Videos auf YouTube viel Geld. Wie schaffen sie das? Von Werbe-Erlösen bis Kooperationen: Wir geben dir einen Einblick in die Finanzen der YouTube-Stars und Tipps für deinen Start auf der Plattform.
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Das Wichtigste zum Thema Wie verdienen YouTuber ihr Geld?

  • YouTube ist ein 2005 gegründetes US-Video-Portal. Es gehört seit 2006 Google und dessen Mutterkonzern Alphabet.

  • Mehr als 1,9 Milliarden angemeldete Nutzer:innen tummeln sich dort weltweit jeden Monat. Der Großteil von ihnen (70 Prozent) schaut die Videos übers [Smartphone] (https://www.galileo.tv/life/smartphone-mieten-statt-kaufen-wann-sich-das-fuer-dich-lohnen-kann/) oder andere mobile Endgeräte.

  • Clips wie der "Baby Shark Dance" oder Hits wie Ed Sheerans "Shape of You" zählen mit mehreren Milliarden Aufrufen zu den meistgeklickten YouTube-Videos.

  • Die Urheber:innen von solchen viralen Hits verdienen dadurch teils Millionen. Aber wie genau funktioniert das? Durch Aufrufe, Likes oder hohe Abo-Zahlen?

  • Nicht zu vergessen: Auch das zuständige Finanzamt interessiert, wer über YouTube Einkommen erzielt. YouTuber:innen denken also besser an die [Steuerpflicht] (https://www.galileo.tv/life/steuererklaerung-warum-sie-sich-gerade-fuer-dich-lohnen-kann/).

"In 5 Sek. startet dein Video": Youtube-Einnahmen mit Werbung

Werbe-Videos vor, während oder nach dem eigentlichen Clip sind für Zuschauende eher zeitraubend. Für YouTuberinnen und YouTuber sind sie hingegen eine der wichtigsten Geldquellen.

Jede ausgespielte Werbe-Anzeige bringt "Gronkh", "Bibi" und "DagiBee" einen kleinen Geldbetrag. Pro 1.000 Aufrufe gibt's Schätzungen zufolge etwas mehr als 1 Euro. Je nach Thema oder Reichweite des YouTubers oder der YouTuberin kann dieser Betrag jedoch abweichen.

Für zunächst einmal 1.000 Euro Einnahmen im Monat sind also schätzungsweise zwischen 500.000 und 1 Million Video-Aufrufe notwendig.

Allein durch Abonnierende und Likes fließt übrigens kein Geld in die Kassen der YouTube-Stars. Allerdings spielen diese Kennwerte indirekt trotzdem eine wichtige Rolle.

Durch hohe Abo- und Like-Zahlen werden Videos bei Suchanfragen höher gelistet, wodurch Nutzer:innen sie eher aufrufen. Das wiederum bedeutet mehr ausgespielte Werbe-Clips - und somit letztlich mehr Einnahmen für die YouTuber:innen.

10 unangenehme Fragen an eine Influencerin

"Kannst du davon leben?" - "Wirst du angefeindet?" Wie reagiert eine erfolgreiche Influencerin auf die 10 Galileo-Fragen?

Produktplatzierungen, Merchandise, Mitgliedschaften

  • 🤑

    Nur mit Einnahmen aus Werbe-Clips werden also selbst die Top-Stars der YouTube-Szene nicht so schnell reich. Deshalb setzen viele auf weitere Geldquellen.

  • 🤝

    Weitbekannt sind Produkt-Platzierungen: Unternehmen bezahlen berühmte YouTuber:innen dafür, dass sie deren Produkte in ihre Videos einbauen und bewerben. Solche Produkt-Platzierungen müssen YouTuber:innen klar kennzeichnen.

  • 💄

    Kaufen Nutzer:innen ein Produkt über Empfehlungs-Links auf der Video-Seite, gibt's für die YouTuber:innen eine Vermittlungsgebühr von den Firmen obendrauf. Die Einnahmen durch sogenannte Affiliate-Links variieren je nach Reichweite des YouTubers oder der YouTuberin und nach Produkt teils deutlich.

  • 🛍

    YouTube-Stars mit Abo-Zahlen jenseits der 10.000er-Marke können sich und ihre Inhalte außerdem selbst vermarkten: Fans können Merchandise-Artikel kaufen, die auf den Wiedergabeseiten der Videos angeboten werden.

  • 💰

    Vereinfacht gesagt können YouTuberinnen und YouTuber auch aus Abo-Zahlen Geld verdienen: Schauen Premium-Abonnierende die Videos, ist ein Anteil am Premium-Umsatz von YouTube möglich.

  • 🌟

    Eine weitere Geldquelle sind besondere Vorteile, die Nutzer:innen gegen eine Gebühr erhalten. Das können beispielsweise Exklusiv-Videos oder spezielle Markierungen von Kommentaren in Live-Chats sein.

  • 😉

    Die erfolgreichsten Influencer:innen konzentrieren sich jedoch nicht nur auf YouTube. Sie sind in sämtlichen sozialen Medien aktiv. Wer bei [Instagram] (https://www.galileo.tv/life/das-schoenste-im-instagram-museum-du/), [TikTok] (https://www.galileo.tv/life/trump-will-tiktok-verbieten-ist-microsoft-die-rettung/), [Facebook] (https://www.galileo.tv/technik/facebook-datenleck-bist-du-auch-betroffen/) und [anderen Plattformen] (https://www.galileo.tv/technik/facebook-whatsapp-und-instagram-bald-eine-einzige-app/) ebenfalls präsent ist, steigert die eigene Bekanntheit und erweitert damit auch die Zahl der Follower:innen.

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    YouTube-Stars mit sehr hohen Abo-Zahlen sind [Vorbilder für eine ganze Generation] (https://www.galileo.tv/life/twitch-youtube-und-co-die-stars-der-streamer-und-wie-du-das-auch-schaffst/). Durch ihre Berühmtheit werden sie nicht zuletzt auch für andere Werbe-Deals oder TV-Formate interessant und von Unternehmen angefragt.

So startest du deine Karriere als YouTuber:in

Wenn du auch Geld mit deinen YouTube-Videos verdienen möchtest, musst du dich zuerst für das YouTube-Partnerprogramm (YPP) bewerben. Um am YPP teilzunehmen, braucht dein YouTube-Kanal unter anderem mindestens 1.000 Abonnierende - und deine Videos müssen im letzten Jahr mehr als 4.000 Stunden Wiedergabezeit erzielt haben.

Sobald du Teil des YPP bist, kannst du die verschiedenen Monetarisierungs-Funktionen aktivieren - und so durch Werbe-Einnahmen, Merchandise oder Anteile an Premium-Umsätzen Geld verdienen.

Für die einzelnen Geldmach-Funktionen gelten jedoch weitere Richtlinien: Zum Beispiel musst du mindestens 18 Jahre alt sein. Bei Jüngeren können volljährige Erziehungsberechtigte die YouTube-Aktivitäten verantworten.

Außerdem schreibt YouTube zahlreiche Regeln für werbefreundliche Inhalte vor: Weder darfst du in deinen Videos etwa anstößige oder hasserfüllte Inhalte verbreiten, noch sind Darstellungen von Gewalt oder Drogen erlaubt.

Bei Verstößen gegen die YouTube-Vorgaben drohen unter anderem Sperrungen deiner Videos oder deines Kanals.

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Veröffentlicht: 13.04.2021 / Autor: Alexander Duebbert