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Braunkohleabbau als Ursache des Klimawandels

Die Ursachen des Klimawandels - und die Folgen für Deutschland

Die Klima-Krise ist kein Zukunftsszenario - sie ist schon da. In Deutschland etwa sterben immer mehr Menschen durch Hitzewellen. Welche Ursachen der Klimawandel hat, zeigen wir im Clip. Weiter unten erklären wir, was du fürs Klima tun kannst.
Die Ursachen des Klimawandels - und die Folgen für Deutschland
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Ein Drittel aller Hitzetode geht auf das Konto des Klimawandels

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    Schon jetzt tödlich! Der Klimawandel verursachte 37 Prozent der Hitzetode in den Jahren zwischen 1991 bis 2018.

  • 🌎

    So lautet die Schätzung einer internationalen Studie, die Daten aus 32 Orten in 43 Ländern analysierte - von Europa bis Australien. Es fehlen allerdings Daten für Südasien und Afrika.

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    Deutschland (vor allem Berlin) ist besonders betroffen. Im Jahr 2018 starben hierzulande rund 20.000 Menschen aufgrund extremer Hitze.

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    Riskant sind Hitzewellen vor allem für ältere Menschen ab 65 Jahren. In Deutschland leben viele Senioren in diesem Alter.

Klimaschutz muss nicht teuer sein: Nur 1 Euro mehr pro Jeans

  • Etwas fürs Klima tun, das ist teuer? Von wegen. Machen wir so weiter wie bisher, ist der Klimawandel laut Swiss Re Institute die größte Gefahr für die Weltwirtschaft - da diese stark schrumpfen würde.

  • Immer mehr Unternehmen setzen sich das Ziel, künftig klimaneutral zu produzieren - oder zumindest den CO2-Ausstoß zu senken. Es gäbe aber noch etwas viel Effektiveres - sagt ein Bericht der Boston Consulting Group und des Weltwirtschaftsforums (WEF).

  • Die Expert:innen setzen bei den Lieferketten an: Wie werden die Produkte transportiert? Werden sie energiesparend produziert? Woher kommen die Rohstoffe? Das alles muss mit berücksichtigt werden.

  • Ist der gesamte Weg des Produktes klimaneutral, kostet das Verbraucher:innen beispielsweise pro Jeans nur 1 Euro mehr. Denn: Energiesparende Herstellungsprozesse sparen letztlich wieder Kosten - und die Technik dafür entwickelt sich schnell.

Test: Klimaneutral leben

Test: Klimaneutral leben

Jeder Deutsche stößt jeden Tag rund 25 Kilogramm CO2 aus. Um die Erderwärmung zu stoppen, dürften wir nur rund 6,8 kg ausstoßen. Geht das überhaupt? Wir machen den Test.

Klimawandel - gab es das nicht schon immer?

Es stimmt: Das Klima änderte sich bereits mehrfach in der Geschichte der Erde. Es gab etwa Wärmeperioden und Kälteperioden. Allerdings war der Kohlendioxid-Gehalt in der Atmosphäre seit 800.000 Jahren nicht so hoch wie heute - besagen internationale Messungen. Der hohe CO2-Ausstoß ist menschengemacht: Seit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert verbrennen Menschen mit Maschinen massenhaft Kohle und Erdöl. Das erzeugt CO2. Das Gas gilt als Hauptverursacher der Erderwärmung.

Wetterstation auf Hawaii


Die Forschungsstation liegt auf 3.397 Metern auf dem hawaiianischen Vulkan Mauna Loa.
© picture alliance / AP Photo | Uncredited

Den Treibhausgas-Gehalt in der Luft messen mittlerweile Stationen weltweit. Eine der ersten Mess-Stationen liegt am Vulkan Mauna Loa auf Hawaii. Die World Meteorological Organisation postete auf Twitter, dass der CO2-Gehalt einen neuen Rekord erreicht hat. Auch die Corona-Pandemie konnte den Trend nicht aufhalten.

Neuer CO2-Höchstwert

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Klima-Wissen in 5 Sekunden

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    Den Preis für das CO2 in der Luft zahlen auch die Ozeane. Sie schlucken hohe Mengen der Treibhausgase und speichern diese. Langfristig versauern sie dadurch, da ihre Speicherkapazität begrenzt ist.

Traurige Rekorde

  • 320 pm (Teilchen pro Million Teilchen) war der Jahresdurchschnitts-Wert der CO2-Konzentration in der Luft bei den ersten Messungen 1958 auf Hawaii.
  • 415 ppm war der Jahresdurchschnitt im Jahr 2020.
  • 419 ppm war der Monatsdurchschnitt im Mai 2021.
  • 450 ppm gilt als Wert für den Kipp-Punkt. Wird dieser erreicht, gilt die Klimakrise als unumkehrbar.

Unumkehrbarer Wandel: 4 Gefährliche Kipp-Punkte

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Veröffentlicht: 12.11.2021 / Autorin: Alena Brandt