Tansanischer Teufel. Gefährdet

Tasmanischer Teufel: Gefährlich? Nein, gefährdet!

Der kleine Beutelteufel schien fast ausgerottet. Doch jetzt kehrt er nach 3.000 Jahren zurück aufs australische Festland - und soll dort das ökologische Gleichgewicht wieder herstellen.

Das Wichtigste zum Thema Tasmanische Teufel

  • Sein barbarisches Gebrüll und sein Lebensraum gaben dem kleinen Raubbeutler seinen Namen. Tasmanien ist eine Insel vor Australien.

  • Auf dem australischen Festland wurde er schon sehr früh ausgerottet. Seine Feinde? Der Mensch und Dingos, australische Wildhunde.

  • Seit 1941 steht der Aasfresser in Tasmanien unter Schutz. Trotzdem war er in den 90ern massiv vom Aussterben bedroht, seine Population schrumpfte um 80 Prozent.

  • Ein ansteckender Gesichtskrebs, DFTD (Devils Facial Tumour Desease), der durch Bisse weitergegeben wird, breitete sich massiv unter den Tieren aus.

  • Dieses Jahr sollen nun krebsfreie Bestände auf dem australischen Festland ausgewildert werden. Mehr zu diesem Tierschutzprojekt liest du weiter unten.

Gut gebrüllt, Teufel

Fauchen, schreien, zischen: Etwa elf verschiedene Geräusche macht ein tasmanischer Teufel, um sich zu verständigen. Hier kannst du mal reinhören.

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Ein Teufelskerl: von glühenden Ohren und Stinkbomben

  • 🤧

    Du hörst einen Tasmanischen Teufel niesen? Sein "Hatschi" bedeutet so viel wie "Hau ab!".

  • 👿

    Ist der Teufel aufgeregt, also zum Beispiel während der Paarungszeit oder beim Fressen, färben sich seine Ohren innen feuerrot.

  • 💨

    Feinde in der Nähe? Das Tier sondert eine übelriechende Flüssigkeit ab - ähnlich wie bei einem Stinktier.

  • 🤱

    Ein Weibchen gebärt bis zu 50 Jungtiere, doch nur 4 schaffen es zu ihren vier Beutel-Zitzen. Nach drei Monaten verlassen sie den Beutel, nach sechs werden sie selbstständig.

  • 🐅

    Autsch! Der Biss eines Tasmanischen Teufels ist in Verhältnis zur Körpergröße so stark wie der eines Tigers - und kann problemlos dein Handgelenk durchtrennen.

Back to the roots! Die Teufel kommen nach Hause

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Veröffentlicht: 30.01.2021 / Autor: Anna Kaltenhauser