Mit dieser Methode kannst du Hater im Netz wirklich bekämpfen

Mit dieser Methode kannst du Hater im Netz wirklich bekämpfen

vor 11 Monaten

Man muss nicht lange suchen, und schon hat man den ersten gehässigen Kommentar gefunden. Egal wo. Ob auf Facebook, Twitter oder unter Artikeln auf Nachrichtenseiten. Doch irgendwann hat man genug davon. Die Facebook-Gruppe #ichbinhier kämpft gegen den Hass im Netz.

Mittlerweile hat die Gruppe, die Johannes Ley und Judith Marthaler im Dezember 2016 gründeten, mehr als 26.000 Mitglieder – und täglich werden es mehr. Die Idee stammt aus Schweden. Dort wird unter #jagärhär im Netz geschlichtet.

Die Gruppen vereint ein Ziel: Sie alle wollen gegen die Ohnmacht vorgehen. Die Ohnmacht, die man verspürt, wenn wieder einmal die wütenden, gehässigen und beleidigenden Kommentare auf Facebook und Co. überhandnehmen. Denn auch für Hater sollte es Grenzen geben. Besonders, wenn das Ganze über die Meinungsfreiheit hinausgeht und in reinem Hass endet.

Auch bei uns passiert das immer wieder:

Hate

Aber was tun gegen die Tiraden? Die Mitglieder der Gruppe, die unter dem Hashtag #ichbinhier schreiben, wollen eine bessere Diskussionskultur im Netz einführen. Das heißt, sie gehen gezielt gegen die Online-Hetze vor: Jeden Tag werden Posts – zum Beispiel von Facebook – gesammelt, unter denen Menschen ihrer Wut freien Lauf lassen.

Die Mitglieder setzen sich für sachliche Diskussionen ein

Dann werden Mitglieder von Moderatoren dazu aufgefordert, sachlich in die Diskussion einzugreifen und die Wogen zu glätten. Die anderen Mitglieder liken die Kommentare ihrer Mitstreiter. Das verschafft ihnen mehr Aufmerksamkeit. Strafrechtlich relevante Inhalte werden selbstverständlich gemeldet. Mittlerweile ist eine 20-köpfige Moderatoren-Gruppe, die über das Vorgehen wacht, für #ichbinhier aktiv.

Wir hoffen auf mehr Menschen, die realisieren: Hass bringt keinen weiter – weder im Internet, noch im echten Leben. Eine konstruktive Diskussion, wie sie #ichbinhier fördert, schon. Und ihr könnt der Gruppe jederzeit beitreten und mitmachen.

Facebook

Das Internet ist nicht mehr wegzudenken aus unserem Alltag. In China gilt Internetsucht schon offiziell als Krankheit. Und um die Betroffenen wieder zu heilen, gibt es dort auch Anti-Sucht-Camps, die diese Menschen wieder in die Realität zurückholen sollen. Mehr dazu seht ihr im Video:

Facebook WhatsApp

Diese Beiträge könnten dir auch gefallen: