Sieben total verrückte Crowdfunding-Ideen
Galileo.tv

Sieben total verrückte Crowdfunding-Ideen

vor 3 Jahren

Heute in der Sendung haben wir Leute getroffen, die sich ihr Leben über Crowdfunding finanzieren lassen. Slavek, der einen Teil seiner Weltreise gesponsert haben möchte oder Anne, die Spender für einen neuen Backofen sucht. Wir stellen euch weitere, kuriose Crowdfunding-Projekte vor.

Aber zunächst einmal wollen wir euch die Sendung nicht vorenthalten:

Was ist Crowdfunding eigentlich? Dabei handelt es sich um Online-Spendenportale für Menschen, die kein Geld haben, aber eine gute Geschäftsidee, die so gemeinschaftlich finanziert werden kann. Aha. Das weitet sich gerade in den privaten Bereich aus.

Und das macht wer? 2014 haben die Deutschen rund 140 Millionen Euro für Crowdfunder gespendet. Man muss nur die Herzen der Menschen erobern (das sagt sich einfacher, als es ist). Und es ist echt lustig, mit welchem Unsinn das manchmal gelingt – oder eben nicht. Wir haben ein paar Beispiele gesammelt:

GrappL – Ein Klotz für die Fernbedienung

Habt ihr mit eurer Apple-Fernbedienung auch immer das Problem, dass ihr sie ständig verliert, weil sie so klein ist? Nein? Gut, wir auch nicht. Wahrscheinlich ist das auch der Grund, warum dieses Projekt gescheitert ist. Oder weil es einfach Quatsch ist. Angeboten wird eine Art Holzklotz, auf dem man mit zwei Gummis die Fernbedienung befestigen kann. Denn wenn sie größer ist, kann man sie schlechter verlieren. Da ist aber jemandem ein Licht aufgegangen! Daran sieht man, dass es nicht reicht, wenn man eine süße Erfinderin hat:

Autocorrect Epic Fail Spielkarten

Pokern will gelernt sein. Und auch das Poker Face. Wie gut man das drauf hat, kann man mit den Autocorrect Epic Fail Spielkarten prüfen. Denn auf ihnen sind die witzigsten Autokorrektur-Missverständnisse aufgedruckt. Wer da nicht lacht, ist selber Schuld. Und die User hatten Lust drauf. Die Entwickler sammelten fast drei Mal so viel Geld, wie gefordert. Alle Unterstützer können mittlerweile ein Deck ihr Eigen nennen.

Crowdfunding

Autocorrect Epic Fail
So sehen die Spielkarten aus.
© Screenshot Kickstarter

Das Hungrometer

Ihr seid nicht sicher, ob ihr hungrig seid oder nicht? Dazu wurde das Hungrometer erfunden. Darauf stellt man selbst ein, wie hungrig man ist – auf einer Skala von 0 (am Verhungern) bis 10 (so voll, dass man brechen möchte). Was genau das bringen soll, fragen wir uns auch. Schließlich könnte man einfach auf seinen Körper hören. Das sahen wohl auch die Sponsoren so, denn das Ziel von 9.850 US-Dollar wurde nicht mal ansatzweise erreicht. Es kamen nur 2.055 Dollar zusammen. Mit diesem Video hoffte die Erfinderin auf Finanzierung:

Das Bacon-Museum

Nicht alle Projekte sind erfolgreich. Manche Ideen sind so absurd, dass sie keine Spender finden. So wie die von Rian Heist aus Ohio. Er liiiiiiiiebt Bacon und wollte in seiner Heimatstadt ein eigenes Bacon-Museum bauen. Stolze 300.000 US-Dollar hat er verlangt. In einem Monat hatte er aber gerade mal 283 Dollar gesammelt – zu wenig und das Projekt wurde gecancelt. Hier findet ihr die Crowdfunding-Seite.

Das beste Stück zum Mitnehmen

Diese komplett verrückte Idee stammt aus der Feder einer Frau. Sie erfand den Penis zu mitnehmen. Äähh .. what? Ja, richtig gelesen. Sie entwickelte das beste Stück für die Damen-Handtasche zum Anfassen und Kraft tanken damit auch wir Frauen mal richtig zulangen können. Und uns gleichberechtigt fühlen. So kurios das Projekt klingt, es lief erfolgreich und wurde umgesetzt. Über 13.000 US-Dollar sammelte Holly Wilson für ihr Bring Your Dick To The Table. Gefordert waren 11.250 Dollar.

Crowdfunding

Bring Your Dick To The Table
Hier geht es um Gleichberechtigung. Wie man sieht.
© Screenshot Kickstarter

Fish on Wheels

Fish on Wheels? Ja, das ist ein Auto für einen Fisch. Oder sowas ähnliches. Also ein Aquarium. Irgendwie. Denn auch Fische wollen sich fortbewegen. Also, außer mit den eigenen Flossen. Je nachdem, in welche Richtung der Fisch schwimmt, bewegt sich das Auto. Dass von den geforderten 40.000 US-Dollar nur knapp über 5.000 Dollar zusammengekommen sind, verwundert uns nicht. Naja, eigentlich doch. Denn wer sponsert 5.000 Dollar für ein Auto für Fische? Zumindest sieht es lustig aus:

The RoboRoach

Steuert eure ganz eigene Kakerlake! Man baue ihr einfach einen Rucksack mit ganz viel Technik auf den Rücken und steuere sie über die zugehörige Smartphone-App. Was nach totaler Tierquälerei klingt, soll uns helfen, unsere Umwelt besser zu verstehen. Beispielsweise könnten wir lernen, wie Kakerlaken durch ihre Fühler ihre Umgebung wahrnehmen. 10.000 US-Dollar forderten die Entwickler, 12.339 Dollar bekamen sie. Einige User scheinen wohl daran zu glauben. Das mag vielleicht auch an dem witzigen Video der Crowdfunding-Idee liegen:

Lange Zeit konnte man den Bausatz samt Anleitung kaufen. Aber viel gehört haben wir nicht mehr von der RoboRoach.

Und wenn euch das Thema irgendwie bekannt vorkommt: Das liegt daran, dass wir darüber bei Galileo berichtet haben. Wir haben die Entwickler und Experten gesprochen, was das bringt und inwieweit das Tierquälerei ist. Und so sah das aus:

Facebook WhatsApp

Diese Beiträge könnten dir auch gefallen:

Diese Website verwendet eigene Cookies und Cookies von Dritten um die Nutzung unseres Angebotes zu analysieren, Ihr Surferlebnis zur personalisieren und Ihnen interessante Informationen zu präsentieren (Erstellung von Nutzungsprofilen). Wenn Sie Ihren Besuch fortsetzen, stimmen Sie der Verwendung solcher Cookies zu. Bitte besuchen Sie unsere Cookie Bestimmungen um mehr zu erfahren, auch dazu, wie Sie Cookies deaktivieren und der Bildung von Nutzungsprofilen widersprechen können. Datenschutzbestimmungen
OK