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„Silvesterfeuerwerk als Feinstaubschleuder“

vor 10 Monaten

Für viele gehören Raketen und Böller zu Silvester wie der Tannenbaum zu Weihnachten. Doch das traditionelle Silvesterfeuerwerk hat viele negative Begleiterscheinungen: Es verursacht tonnenweise Müll und unzählige Brände und Unfälle. Und ist zudem eine echte Feinstaubschleuder: Nach aktuellen Zahlen wurden 2016 in Deutschland allein durch das Feuerwerk circa 4.500 Tonnen Feinstaub freigesetzt. Das entspricht circa 15,5 Prozent der jährlichen Feinstaub-Emissionen des Straßenverkehrs. Und das in einer Nacht!

In vielen Städten wird jetzt diskutiert, ob man Silvester ganz auf Feuerwerkskörper verzichten sollte. Einige Feuerwerksgegner fordern sogar ein Verbot so wie es in Frankreich und den Niederlanden in Großstädten üblich ist. Mit der Knallerei verhält es sich wie mit so vielen Dingen, von denen wir wissen, dass sie eigentlich schädlich sind – wir können oder wollen einfach nicht damit aufhören. Die Liste ist lang: Kaffeekapseln, Autonutzung auch auf kurzen Strecken, Fernreisen, Konsumgüterrausch, Inlands-Kurzstreckenflüge, exzessiver Fleischkonsum – freiwillig verzichtet kaum jemand. Brauchen wir also mehr Verbote?

Darüber hat Matthias Fiedler mit Ute Dauert vom Umweltbundesamt gesprochen:

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