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Breakthrough Starshot: Stephen Hawking will in ein fremdes Sternensystem vordringen

vor 3 Jahren

Wenn jemand den Plan äußert, in ein fremdes Sternensystem vordringen zu wollen, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass diese Person nicht für voll genommen wird. Der Grund: So ein Unterfangen sprengt aus technischer Sicht die Grenzen des machbaren – bis jetzt. Wenn dieser Plan aber von einem Mann wie Stephen Hawking ausgesprochen wird, dann sieht die Sache schon ganz anders aus.

Der Astro-Physiker will zusammen mit dem russischen Milliardär Yuri Milner ein Raumschiff bauen, das in einer vertretbaren Zeit, zum Sternensystem Alpha Centauri reisen soll. Mit der bisher verfügbaren Technologie würde es wohl 30.000 Jahre dauern, Alpha Centauri zu erreichen. Daher wollen die beiden Visionäre ein neues System entwickeln, das aus vielen Mini-Sonden besteht und durch ein von Lasern angetriebenes Segel das Sternensystem in „nur“ 20 Jahren erreichen soll. Das „Breakthrough Starshot“ getaufte Projekt wurde am Dienstag auf einer Veranstaltung in New York vorgestellt und soll innerhalb einer Generation Realität werden.

Unterstützt wird das Projekt – das kostenmäßig im Bereich von wissenschaftlichen Großprojekten wie CERN liegt – übrigens nicht nur von Investor Yuri Milne, sondern auch von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg. Stephen Hawking dazu auf Facebook:

Das Ziel der Mission: In den Tiefen des Alls wollen Stephen Hawking und seine Unterstützer nach intelligentem Leben forschen. Ja, dieser Plan hört sich für uns alle, trotz der genannten Fakten, noch immer unvorstellbar an, aber mal ehrlich: Wenn jemand so einen irren Plan in die Tat umsetzen kann, dann wohl Stephen Hawking – mit einem Budget, das fast so unvorstellbar ist, wie die Entfernung zu Alpha Centauri. Diese beträgt nebenbei bemerkt rund 4,37 Lichtjahre.

Es ist geplant, die Daten von „Breakthrough Starshot“ jedem offen zugänglich zu machen. Das Team rund um Hawking hat auch schon Kontakt mit der NASA aufgenommen und will auch mit den Europäern zusammenarbeiten.

Stephen Hawking ist in gewisser Weise ein Rockstar unter den Wissenschaftlern. Warum das so ist, zeigen wir euch hier:

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