Die größten Visionäre unsere Zeit fordern von der UN das Verbot von Killer-Robotern
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Die größten Visionäre unsere Zeit fordern von der UN das Verbot von Killer-Robotern

vor 2 Jahren

Über 100 Roboter-Experten, darunter auch der SpaceX-Chef und Tesla-Gründer Elon Musk, haben sich zusammengeschlossen um die Welt vor einer ihrer größten Bedrohungen zu retten: Killermaschinen. Jetzt haben die Visionäre einen offenen Brief an die Vereinten Nationen (UN) verfasst. Ihre Forderung: Die UN soll einen Weg finden, die Menschheit vor der Entwicklung tödlicher autonomer Roboter zu beschützen.

Die Unterzeichner des offenen Briefs sind alle Gründer oder führende Mitarbeiter in Unternehmen, die neue Technologien im Bereich der Robotik und Künstlichen Intelligenz entwickeln. Ihnen ist klar, dass es genau diese Technologien sind, die dazu genutzt werden können, autonome Waffen anzufertigen. Diese Waffen sind besonders gefährlich, weil sie über Künstliche Intelligenz verfügen und selbstständig handeln (und töten) können. Außerdem könnten sie gehackt werden. Darum fühlen sich die Entwickler und Roboter-Experten besonders verantwortlich, andere vor dieser Gefahr zu warnen. Die Entwicklung der Killer-Roboter müsse frühzeitig gestoppt werden.

Es sind klare Worte, die sie an die Vereinten Nationen richten. Sie wollen der UN klarmachen, wie dringend man eine Lösung für das Problem finden muss. Denn es könnte schon bald zu spät sein. Zwar haben die Vereinten Nationen bereits eine neue Expertengruppe namens GGE (Group of Governmental Experts) zusammengestellt, die für tödliche autonome Waffensysteme zuständig sein soll. Die hat aber noch nichts bewirkt. Sie hat sich noch nicht einmal offiziell getroffen. Das erste Meeting sollte ursprünglich gestern stattfinden, entfiel dann aber aus finanziellen Gründen (einige Mitgliedsstaaten hatten eine Zahlung versäumt).

Nun fordern die Roboter-Experten, dass die UN-Mitgliedstaaten endlich ein erstes Treffen der GGE arrangieren. Sie erwarten, dass die vereinten Nationen „einen Weg finden, das Wettrüsten mit diesen Waffen zu verhindern, Zivilisten vor deren Missbrauch zu schützen und die destabilisierenden Effekte dieser Technologien zu vermeiden.“

Uns drohe eine Revolution der Kriegsführung, so die Experten. Sobald die autonomen KI-Waffen entwickelt seien, würden bewaffnete Konflikte in einem größerem Maßstab als jemals zuvor ausgekämpft werden. „Das können Waffen des Terrors sein. Waffen, die Despoten und Terroristen gegen Unschuldige einsetzen und Waffen, die gehackt werden können“, warnen die Visionäre. Die Menschheit vor diesen Gefahren zu beschützen, sei Aufgabe der UN. Sie solle die Entwicklung von autonomen, tödlichen Waffen durch ein Gesetz beschränken.

Immerhin können die Vereinten Nationen auf die Unterstützung der klugen Köpfe setzen. Viele der Wissenschaftler und Ingenieure seien bereit, der UN technische Ratschläge zu geben, heißt es in ihrem Brief.

Selbstständige Maschinen, die für den Krieg entwickelt werden, klingen ganz schön gruselig. Dabei sollten wir nicht vergessen, dass neue Roboter-Technologien auch für Gutes benutzt werden können. Zum Beispiel, um Verbrecher zu jagen. Genau das macht dieser Roboter:

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