Dieser Stift erkennt Krebs innerhalb von wenigen Sekunden
via Youtube/ utexasCNS

Dieser Stift erkennt Krebs innerhalb von wenigen Sekunden

vor 1 Monat

Täglich sind Forscher auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, mit denen sie Krebs schneller erkennen oder sogar bekämpfen können. Erst kürzlich wurde ein Bluttest entwickelt, mit dem man feststellen kann, ob der Patient an Krebs erkrankt ist. Jetzt haben Forscher ein weiteres Gerät entwickelt, dass eine enorme Hilfe bei der Krebsbekämpfung sein könnte.  

Forscher der Universität Texas haben einen Stift erfunden, mit dem es möglich ist, das vom Krebs befallene Gewebe innerhalb weniger Sekunden zu erkennen. Dadurch sollen Tumore schneller, sicherer und vor allem genauer entfernt werden können.

Und so funktioniert der „MasSpec Pen“: Mit der Spitze des Stiftes wird das Gewebe berührt, von dem befürchtet wird, dass es von Krebs befallen ist. Nun gibt der Stift einen kleinen Wassertropfen ab, in welchen dann die organischen und chemischen Verbindungen, die sich in jeder lebenden Zelle befinden, wandern. Das Gerät saugt jetzt den Tropfen wieder ein und dieser kann mithilfe eines sogenannten Massenspektrometers innerhalb weniger Sekunden analysiert werden.

Der "MasSpec Pen"
Nur durch Berührung kann das Gerät erkennen, ob das Gewebe infiziert ist.
© via Youtube/ utexasCNS

Da sich die chemische Zusammensetzung von Krebszellen extrem von der von gesunden Zellen unterscheidet, können Ärzte mit dem handlichen Gerät ganz schnell und vor allem sehr präzise herausfinden, welches Gewebe vom Krebs befallen ist. Das ist sehr wichtig, denn entfernt man zu wenig, kann der Krebs wieder und wieder zurückkehren. Entfernt man zu viel, kann das irreparable Schäden an den Organen hervorrufen. Hier könnt ihr euch nochmal ganz genau anschauen, wie das Gerät funktioniert.

Mittlerweile wurde der Stift schon an 253 Gewebeproben ausprobiert. Er erkannte infiziertes Gewebe in 96 Prozent der Fälle. Die Ergebnisse machen Livia Eberlin, Professorin der Chemie an der Universität Texas, zuversichtlich: „Dieses Gerät ist elegant und simpel aufgebaut. Es kann sich durchaus bald in den Händen von Ärzten befinden.“ Bisher befindet sich das Gerät nämlich noch in einem Versuchsstadium.

Auch diese faszinierende Entwicklung von Forschern kann Menschen in Zukunft vielleicht das Leben retten. Schaut euch hier an, um was genau es sich dabei handelt:

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