In diesen Häusern könnten wir auf dem Mars leben

In diesen Häusern könnten wir auf dem Mars leben

vor 3 Jahren

Im August 2012 landete der Roboter „Curiosity“ auf dem Mars. Sein Ziel: Herauszufinden, ob sich der rote Planet als Biosphäre eignet. Also ob ein Leben dort möglich wäre. Auch nach drei Jahren lässt sich diese Frage nicht beantworten. Das französische Unternehmen Fabulous scheint sich der Sache allerdings ziemlich sicher zu sein. Es hat ein Konzept für Häuser auf dem Mars entwickelt.

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Ob tanzende Außerirdische, kleine Häuser oder schwebende Löffel. Auf den Bildern, die uns der Mars-Rover Curiosity liefert, erkennen vermeintliche Experten immer wieder spektakuläre Sachen, die auf Lebewesen auf dem Planeten hindeuten könnten. Ob wir aber wirklich auf dem roten Planeten leben könnten, verraten die Aufnahmen nicht. Allerdings verdichten sich die Anzeichen, dass es Wasser auf dem sehr heißen Planeten gibt.

Aktuell ist der Roboter im Krater Gale unterwegs und auch dort vermutet man Wasser- und Eisenvorkommen. Auf Basis dieser entscheidenden Ressourcen hat Fabulous zusammen mit Wissenschaftlern und Architekten angefangen, ein Konzept für Marshäuser zu entwickeln. Doch wie sollen Häuser entstehen, wenn noch nie ein Mensch auf dem Mars gewesen ist? Die Lösung: per 3D-Druck.

Die sogenannten SFERO-Häuser ähneln einem riesigem Tropfen und bestehen aus zwei dünnen Eisenschichten, deren Zwischenraum als Wasserreservoir dienen soll. Auch im Inneren soll dem Bewohner auf zwei Stockwerken alles Notwendige geboten werden: Küche, Wohnzimmer, Schlafzimmer und ein Hydro-Garten zum Anbau von Obst und Gemüse.

Die Mars-Kuppel von innen (Quelle: Fabulous)

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Die Mars-Kuppel von innen (Quelle: Fabulous)

Das eigentlich Besondere an dem Konzept ist neben der außergewöhnlichen Form die Art und Weise, wie die Häuser errichtet werden sollen: Ein etwa 48 Zentimeter dicker und acht Meter hoher mastartiger Robotert würde in den Boden getrieben werden. Dort beginnt er, Eisenoxid und Wasser aus dem Boden zu ziehen. Sobald genügend Material angesammelt wurde, drucken die zwei Arme des Roboters die Kuppel und das Innere der Häuser. Laut dem Unternehmen ließe sich so mit nur wenigen Druckrobotern schnell eine ganze Kolonie erschaffen.

Das Ganze klingt aktuell noch so futuristisch wie bizarr, vor allem vor dem Hintergrund, dass eine bemannte Mission zum Mars noch nicht einmal geplant ist – zumindest offiziell. Vielleicht aber geht ja doch alles viel schneller als erwartet.

 

Durch sämtliche Weltraum-Expeditionen entsteht immer wieder Schrott, der anschließend quer durch das All fliegt. Im Video erfahrt ihr mehr darüber:

 

 

 

 

 

 

 

 

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