Neue Studie: Stress macht gar nicht krank
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Neue Studie: Stress macht doch nicht krank

vor 2 Jahren

Glückliche Menschen bleiben gesund, unglückliche Menschen ziehen Krankheiten an? Diese These will eine britische Studie jetzt widerlegt haben. Demnach bringt einen chronische schlechte Laune nicht um.

Wer immer gestresst und unglücklich ist, der soll eher dazu neigen einen Herzinfarkt zu erleiden – so das gängige Klischee. Eine Studie, die auf dem britischen Portal The Lancet veröffentlicht wurde, gibt jetzt aber Entwarnung: Die Gemütslage hätte demnach keinerlei Auswirkungen auf die Gesundheit – zumindest bei Frauen.

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Über zehn Jahre hat man dafür eine Millionen Frauen mittleren Alters beobachtet. Professor Richard Peto von der Universität in Oxford ist einer der Autoren der Studie. Über Jahre stellte sein Team den Studienteilnehmerinnen Fragen zu ihrem Gemütszustand und ihrem Stresslevel. Außerdem sollten sie ihre Gesundheit selbst bewerten und Angaben zu Blutdruck, Diabetes, Asthma, Arthritis, Depressionen und anderen Krankheiten machen.

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Das Ergebnis nach der Auswertung: Unglückliche, gestresste Frauen waren nicht weniger gesund oder gar kränker, als die glücklicheren. Laut Professor Peto sei diese großangelegte Studie der Beweis, dass das Gemüt auf der einen, die Gesundheit und die Sterblichkeit auf der anderen Seite nichts miteinander zu tun haben. Ob das auch für Männer gilt, lässt sich allerdings nicht sagen. Die Forscher möchten auch nicht bestreiten, dass unglückliche Menschen eher zu Alkoholismus, Despressionen und Suizid neigen.

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