Noch bis Donnerstag treffen sich die Planeten

vor 4 Jahren

Frühaufsteher aufgepasst: Wer zur Zeit vor der Sonne auf den Beinen ist und ein Fernglas zur Hand hat, dem liefert der Himmel ein Schauspiel, das sich erst 2021 so wiederholen wird. 

Die Planeten Venus, Mars und Jupiter liegen jedes Jahr in den letzten Oktoberwochen eng beieinander. Das liegt daran, dass sie in unterschiedlichen Entfernungen und Geschwindigkeiten um die Sonne kreisen. Ab und zu treffen sie sich dabei – aus unserer Sicht.

Dieses Jahr haben sich die drei Himmelskörper aber besonders gern. So nahe zusammen werden wir sie in den nächsten sechs Jahren nicht mehr sehen. Das Besondere: Wenn ihr morgen früh durch ein Fernglas guckt, bekommt ihr sie alle drei gleichzeitig in die Linse. Mitsamt ihren Monden.

Denn auch die Monde des Jupiter, Europa, Ganymed und Callisto, werden zu sehen sein. Dazu leuchten die Planeten selbst: Venus oben rechts, Jupiter darunter und dann – ganz schwach – der Mars.

In diesem NASA-Video wird erklärt, wie genau ihr gucken müsst:

Die Planetenhochzeit ist schon das dritte Großereignis für Himmelsbeobachter in diesem spannenden Jahr. Neben dem Superblutmond hat vor allem die Sonnenfinsternis für Aufmerksamkeit gesorgt. Wir haben ein Team in die Arktis geschickt, um das Event einzufangen:

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