Psychologen haben untersucht: So sehen dich reiche Menschen
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Psychologen haben untersucht: So sehen dich reiche Menschen

vor 2 Jahren

Wissenschaftler haben jetzt bestätigt, was wir uns alle schon immer gedacht haben: Reiche Menschen achten weniger auf ihre Mitmenschen als ärmere. Warum das so ist, erklären wir euch hier.

Ein Klischee, wie es im Buche steht: Reiche haben nur Augen für sich. Was interessieren sich Menschen mit überdurchschnittlichem Einkommen auch für Normalbürger? Die Psychologen Pia Dietze und Eric Knowles von der New York University haben sich unter anderem mit dieser Frage beschäftigt. Bei ihrer Analyse ließen sie Teilnehmer aus verschiedenen sozialen Schichten eine Google-Glass-Brille aufsetzen. Mit winzigen Kameras wurde so aufgezeichnet, wen oder was die Menschen ansahen. Der Clou: Die Probanden wussten nichts von der Untersuchung.

Reiche achten nur flüchtig auf Passanten

Das Ergebnis der Studie bestätigt das Klischee. Personen aus höheren Einkommensschichten blicken nur kurz auf andere Passanten. Im Gegensatz zu ihnen waren Ärmere viel mehr an Menschen in ihrer Umgebung interessiert. Ähnliche Studien gehen sogar noch weiter: Die Testpersonen durchliefen am Computer ein Szenario. Bei Straßenszenen schweifte der Blick wohlhabender Zeitgenossen länger über Gebäuden und Objekten als über ihren Mitmenschen.

Warum interessieren sich Reiche also weniger für ihre Mitbürger? Hier kommt der Begriff „motivationale Relevanz“ ins Spiel. Kurz erklärt: Wer keine Geldsorgen hat, ist nicht sozial abhängig von anderen. Für Wohlhabende sind Personen im Straßenumfeld oder in der U-Bahn in dieser Hinsicht nicht interessant – so grausam es auch klingt. Und das spiegelt sich unbewusst im Blick auf die Umwelt wider. Ein weiterer Grund: Selbstschutz. Prominente zum Beispiel blicken Menschen auf der Straße nur ungern an. Denn sie wollen nicht ständig angesprochen werden.

Ärmere orientieren sich an erfolgreichen Menschen

Im Umkehrschluss bedeuten die Ergebnisse jedoch auch: Der Ärmere schaut nicht nur aus reinem Mitgefühl oder purem Interesse auf die Menschen in seiner Umgebung. Auch hier geht es um die Orientierung am Erfolg der anderen. Wenn wir uns also gerne TV-Sendungen mit Reichen und Schönen anschauen, dann geht es auch um unterbewusste Nachahmung. Was macht die Person aus? Wie tritt sie auf und wie sieht sie aus? Wie kam sie zu ihrem Erfolg? Vielleicht ist euch dieses Phänomen ja auch schon mal bei euch selbst oder bei Menschen in eurem Umfeld aufgefallen.

Doch man sollte nicht vergessen: Manche wohlhabende Menschen sorgen sich auch um ihre Mitmenschen. Die „Bill und Melinda Gates Foundation“ ist beispielsweise eine der größten Privatstiftungen der Welt.

Wisst ihr eigentlich, wer die fünf reichsten Deutschen sind? Diese Milliardäre sind echte Exportschlager, doch kaum einer kennt sie:

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