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Stephen Hawking will uns mit Mini-Raumschiffen vor dem Untergang bewahren

vor 2 Jahren

Stephen Hawking wird nicht müde, uns darüber zu informieren, dass wir hier auf der Erde früher oder später dem Untergang geweiht sind. Beispielsweise durch Killer-Roboter. Darum begiebt er sich vielleicht schon bald mit Mini-Raumschiffen auf die Suche nach einem neuen Heimatplaneten für uns.

Das erklärte der weltbekannte Astrophysiker im Rahmen des Starmus Festivals. Das Festival hat das Ziel, der breiten Masse wissenschaftliche Themen verständlich und zugänglich zu machen. Er nutzte die Bühne, um auf Bedrohungen wie den Klimawandel, Asteroiden oder andere kosmische Ereignisse aufmerksam zu machen. Und er stellte seine Idee der „Star Chips“ vor. Hier handelt es sich neuartigen Miniatur-Raumschiffen, die mit einem Fünftel der Lichtgeschwindigkeit durchs All gejagt werden könnten, um eine neue Erde zu suchen.

In Hawkings Vorstellung könnte man die mit Sonnensegeln ausgestatteten Mini-Raumschiffe in der Erdumlaufbahn aussetzen und von dort aus mit einem starken Laserstrahl auf bis zu 20 Prozent der Lichtgeschwindigkeit beschleunigen.

„Ein solches System könnte in weniger als einer Stunde den Mars erreichen, Pluto in Tagen, die Voyager [eine Raumsonde, die 1977 ins Leben gerufen wurde] unter einer Woche passieren und Alpha Centauri in knapp über 20 Jahren“, so Professor Hawking.

Das Sternsystem Alpha Centauri ist 40 Billionen Kilometer entfernt und mit aktuellen Technologien würde es etwa 30.000 Jahre dauern, dorthin zu gelangen.

„Wichtig ist nur, dass die Flugbahnen der „Star Chips“ eine Annäherung an Proxima b umfassen, dem erdähnlichen Planeten, der sich in der habitablen Zone von Alpha Centauri befindet“, so Hawking weiter.

Dort angekommen könnte ein „Star Chip“ Bilder des Planeten machen, organische Molekülen und magnetischen Felder analysieren und mit einem anderen Laserstrahl die Daten zurück zur Erde senden.

Wann die „Star Chips“ bereit sind, in den Tiefen des Alls nach einer zweiten Erde und außerirdischen Lebenformen zu suchen, ist noch nicht bekannt.

Übrigens: Die Idee für die Mini-Raumschiffe entstand im Rahmen des Projekts „Breakthrough Starshot“, das von Hawking, Facebook-Gründer Mark Zuckerberg und dem russischen Milliardär Juri Milner ins Leben gerufen wurde.

Stephen Hawking führt ein beeindruckendes Leben. Bereits in jungen Jahren musste er mit schweren Schicksalsschlägen klarkommen. Wer mehr über das Leben des Astrophysikers erfahren möchte, der sollte sich diesen Beitrag hier ansehen:

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