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So bekommt ihr den besten WLAN-Empfang

vor 3 Jahren

Ihr wollt gerade einen Film streamen, aber bekommt nichts außer einem Ruckeln? Mit unseren Tipps wird euer Filmabend nie wieder aufgrund schlechter WLAN-Verbindung ins Wasser fallen.

Für die meisten von uns ist es inzwischen fast unvorstellbar, ohne Internet auskommen zu müssen. Zu sehr haben wir uns an das (fast) allgegenwärtige WLAN gewöhnt. Umso schlimmer ist es für uns, wenn sie dann doch mal streikt, die drahtlose Internetverbindung. Mit unseren Tipps zur WLAN-Optimierung kann der nächste Filmabend dann auf jeden Fall kommen.

Die Position des Routers

Achtet darauf, dass euer WLAN-Router nicht in einer Zimmerecke steht. Wenn der Router zu dicht an der Wand steht, dann hat euer Nachbar womöglich mehr von eurem WLAN als ihr selbst. Versucht, den Router daheim möglichst zentral aufzustellen, damit ihr in jedem Raum guten Empfang habt. Denn je weiter der Router von euren Geräten entfernt ist, desto niedriger ist die Signalstärke. Das Funksignal des Routers kommt zwar eigentlich durch Wände hindurch, in manchen Fällen kann es sich dennoch etwas schwer damit tun. Außerdem hilft es, den Router nicht einfach auf den Boden zu stellen – sucht ihm lieber einen Platz etwa einen Meter über dem Boden. Vermeidet dabei aber, den Router zu verdecken. Ihr tut euch keinen Gefallen damit, wenn ihr ihn hinter Schranktüren oder zwischen Gegenständen versteckt.

Andere Geräte in der Nähe

Das WLAN-Signal des Routers kann auch durch andere funkende Geräte beeinträchtigt werden. Ihr solltet ihn also nach Möglichkeit nicht genau neben Fernseher, Telefone, Mikrowellen usw. stellen. Bedenkt außerdem immer, dass sich eure Geräte das WLAN-Netz teilen müssen – je mehr Geräte ihr mit dem Internet verbunden habt, desto langsamer wird die Verbindung werden.

Besitzt ihr einen Router mit einer externen Antenne? Dann verstellt ruhig mal deren Position. Denn mit der richtigen Stellung der Antenne könnt ihr eine spürbare Verbesserung des Empfangs bewirken.

Der Empfangskanal

Wenn ihr in einer dicht besiedelten Gegend wohnt, kann es sein, dass sich euer WLAN-Router eine Frequenz mit den Geräten eurer Nachbarn teilt. Auch das sorgt für einen schlechteren WLAN-Empfang. Um herauszufinden, ob das bei euch der Fall ist, könnt ihr Apps wie den Wifi-Analyzer oder den InSSIDer auf eurem Smartphone installieren. Die Apps zeigen euch alle WLAN-Signale innerhalb eurer Reichweite und auf welchem Empfangskanal diese funken. Optimal ist es, wenn der Empfangskanal von niemand anderem belegt wird. Gegebenenfalls könnt ihr den Kanal, den euer Router benutzt, auch wechseln. Bei vielen Routern ist das über die WLAN-Einstellungen möglich, die ihr in eurem Webbrowser über die Adresszeile mit http://192.168.0.1 erreichen könnt.

Änderungen überprüfen

Um feststellen zu können, ob das Umstellen des Routers etwas gebracht hat, solltet ihr davor und danach einen Geschwindigkeitstest für eure Internetverbindung machen. Dafür gibt es viele kostenlose Apps und Webseiten. Beachtet dabei aber, dass die Geschwindigkeit von Download und Upload neben dem Gerät, mit dem ihr den Test aufruft, auch von der Tageszeit sowie dem Wochentag abhängen kann. Ihr solltet also mehrere Messungen durchführen, um wirklich sicher sein zu können.

Falls unsere Tipps noch nicht reichen sollten, dann könnte ein WLAN-Verstärker für Abhilfe sorgen. Im Video zeigen wir, wie ihr euch ganz leicht einen selbst bauen könnt:

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