Elon Musk ist seinem unterirdischen Tunnelsystem einen Schritt näher gekommen
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Elon Musk ist seinem unterirdischen Tunnelsystem einen Schritt näher gekommen

vor 6 Monaten

Elon Musk will Städte durch unterirdische Tunnel und superschnellen Transport vernetzen. Vor wenigen Stunden ließ er die Welt wissen, dass er diesem Ziel wieder ein Stückchen näher gekommen ist. Die Regierung habe ihm mündlich die Erlaubnis für sein Projekt gegeben. 

Update vom 21. Juli 2017

Elon Musks Twitter-Account sorgt regelmäßig für Trubel. Auch einer seiner neusten Tweets hat es in sich. In ihm verkündet der Millionär, dass sein Bohrunternehmen The Boring Company von der Regierung die Erlaubnis erhalten habe, die Städte New York, Philadelphia, Baltimore und Washington DC unterirdisch zu verbinden:

Diese Nachricht bezieht sich auf seinen Plan, unter den amerikanischen Großstädten Tunnelsysteme zu bohren. In ihnen sollen Autos auf superschnellen Gleitschienen transportiert werden. Das würde den Verkehr auf den oberirdischen Straßen verringern. Außerdem können die Tunnel verschiedene Städte verbinden und so schnelleres Reisen ermöglichen.

Bisher ließ Musk offen, ob in das Verkehrsnetz im Untergrund auch ein Hyperloop integriert werden soll. Sein Tweet zeigt nun, dass es tatsächlich einen geben wird und man damit in weniger als einer halben Stunde von New York nach Washington DC kommen soll. Und genau für den hat er nun die besagte Erlaubnis der Regierung bekommen. Allerdings sollte man nicht vergessen, dass das nur eine mündliche Zusicherung ist. Die Regierung könnte ihre Meinung jederzeit wieder ändern. Musk zeigte sich in einem späteren Tweet aber zuversichtlich, dass er die Zusage bald auch schriftlich und damit verbindlich haben wird:

Außerdem ruft er die Bewohner der betroffenen Städte dazu auf, ihm zu helfen. Wenn sie schnell einen Untergrund-Hyperloop wollen, sollen sie auf ihre lokalen Politiker zugehen und ihnen das sagen. Das mache laut Musk einen großen Unterschied. Er plant schon jetzt, in Zukunft auch andere Städte zu untertunneln – vielleicht sogar zeitgleich zur Strecke von New York nach Washington DC. Vor allem in Los Angeles soll es schnell gehen. Dann wird die Stadt an der Westküste unterirdisch mit San Francisco verbunden und auch in Texas wird eine Strecke gebaut:

Ihr könnt euch das noch nicht so recht vorstellen? Dann seht ihr in diesem Video ganz genau, wie das unterirdische Tunnelsystem für Autos funktionieren soll. Was den Untergrund-Hyperloop angeht, gibt es leider noch fast keine Infos. Es ist aber denkbar, dass er auf parallelen Bahnen gleiten wird:

Original-Meldung vom 7. Februar 2017

Elon Musk hat den Online-Bezahlservice PayPal erfunden. Danach gründete er die Raumfahrtfirma SpaceX, mit der er den Mars erobern möchte. Kurz darauf stieg er mit Tesla Motors in den Automobilmarkt ein. Und jetzt gräbt der Visionär Tunnel – und zwar im großen Stil.

Im Dezember letzten Jahres beschwerte sich Musk via Twitter über das Verkehrschaos in Los Angeles. Der Milliardär schrieb auf Twitter: “Dieser Verkehr regt mich auf. Ich konstruiere einen Tunnelbohrer und beginne zu buddeln.”

Gegenüber Verge erklärte Musk: „Ohne Tunnel werden wir alle ewig in der Verkehrshölle schmoren.“

Bisher wusste niemand so genau, ob Elon Musk ernst machen würde. Jetzt wissen wir es: Er macht ernst. Auf Twitter postete er nämlich kürzlich ein Bild von seinem gigantischen Tunnelbohrer. Dieser soll in Zukunft dabei helfen, dem Verkehrschaos zu entgehen.

Das Bild dokumentierte er lediglich mit dem Wort „Minecraft“. Hier ist der besagte Tweet:

Wo genau Elon Musk seinen Tunnelbohrer grade im Einsatz hat, ist nicht bekannt. Fest steht aber, dass er gerade dabei ist, seinen Tunnel-Plan in die Tat umzusetzen.

Den Namen für das Unternehmen, das den Tunnel graben soll verkündete Musk übrigens auch schon. So soll sein neues Projekt „The Boring Company“ heißen. Ob es sich hier lediglich um einen Wortwitz handelt oder ob Musk den Namen beibehält, wissen wir nicht. Zuzutrauen wäre es ihm aber.

Wer noch mehr über das Leben von Elon Musk erfahren möchte, der sollte sich diesen Beitrag hier ansehen:

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