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Experten behaupten: 2040 brauchen Computer mehr Strom als wir erzeugen können

vor 3 Jahren

Computer werden mit rasanter Geschwindigkeit kleiner und leistungsstärker. Das wird einem schnell klar, wenn man bedenkt, dass unsere Smartphones mittlerweile leistungsstärker sind als Rechner, die vor ein paar Jahren ganze Räume gefüllt haben. Wenn man nach dem Moorschen Gesetz geht, kann man sagen, dass sich die Prozessor-Leistung für Computer ungefähr alle zwei Jahre verdoppelt.

Und das ist ziemlich problematisch, denn mehr Leistung erfordert auch mehr Strom. Und Experten haben nun vorausgesagt, dass wir im Jahr 2040 hier auf der Welt wohl nicht mehr genügend Strom erzeugen können, um diese Superrechner zu betreiben. Das behauptet zumindest der amerikanische Branchenverband Semiconductor Industry Association (SIA) in einem Bericht vom letzten Jahr.

In der Arbeit heißt es, dass der Energieverbrauch, der benötigt wird, um im Jahr 2040 weltweit Computer zu betreiben, so hoch sein wird, dass wir nicht mehr in der Lage sein werden, diesen Strombedarf zu decken.

Es sei jedoch gesagt, dass die Forscher nicht davon ausgehen, dass dieses Horror-Szenario wirklich so eintreten wird. Bei diesem Bericht geht es hauptsächlich darum, klarzumachen, dass man an einem Punkt angelangt ist, an dem man sich über die Zukunft der Computer Gedanken machen muss. Wie schafft man es, auch in Zukunft Prozessoren herzustellen, die leistungsstärker werden, gleichzeitig aber effizienter, was den Stromverbrauch betrifft?

Celia Merzbacher vom Semiconductor Research Council erklärte gegenüber Semiconductor Engineering: „Es ist unrealistisch, dass der komplette Strom, der auf der Welt erzeugt wird, für Computing eingesetzt wird. Daher lautet die Frage, wie wir mehr aus weniger machen und welche Möglichkeiten wir haben, mehr aus dem System herauszuquetschen?“

Also keine Sorge: Der Strom für die PCs von Übermorgen wird also nur dann ausgehen, wenn wir keine Mittel und Wege finden, Prozessoren effizienter zu gestalten. Und das ist sehr unwahrscheinlich. Aktuell arbeiten Forscher beispielsweise schon an magnetischen Computerchips, die den Energieverbrauch enorm senken könnten. Wann diese Chips in unseren heimischen PCs und Laptops zum Einsatz kommen, ist aber noch unklar. Das kann aktuell nicht einmal der stärkste Supercomputer berechnen.

Besonders Spiele benötigen viel Rechenleistung. In Turnieren entscheiden oft Millisekunden über Sieg oder Niederlage. Da sollte nichts ruckeln. Vor allem, wenn man bedenkt, dass es in diesen Turnieren oft um viel Geld geht. Wir haben Pro-Gamer besucht und ihnen über die Schulter geschaut:

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