Good News: Mit diesem Roboter soll bald jeder Müll einsammeln können
Kickstarter/Urban Rivers

Good News: Mit diesem Roboter soll bald jeder Müll einsammeln können

vor 3 Monaten

Müll in den Weltmeeren ist ein riesiges Problem unserer Zeit. Ganze Plastikinseln – teilweise größer als das Land Mexiko – treiben auf den Ozeanen vor sich hin. Aber nicht nur dort, auch unsere heimischen Flüsse und Seen sind betroffen. Für die haben sich Umweltaktivisten aus den USA etwas einfallen lassen.

Die Idee entstand, als ihnen der stark verschmutzte Chicago-River auffiel. Aber anstatt den Müll selbst einzusammeln, haben die Aktivisten einen schwimmenden Roboter erfunden, der die Abfälle zukünftig einsammeln soll.

Das Geniale daran: Der Roboter fährt nicht alleine, sondern kann ganz bequem vom PC aus gesteuert werden – und zwar von jedem. User sollen sich auf einer Website registrieren können und so den Müll-Roboter für eine bestimmte Zeit steuern. Über eine im Roboter eingebaute Webcam können die Nutzer dann genau das sehen, was auch der Roboter sieht. Live.

Der Abfall im Fluss häuft sich – aber keiner ist dazu bereit, ihn rauszuholen. Das virtuelle Müllfischen kommt im Netz schon mal super an. Kein Wunder, dass das Konzept auch schon bald umgesetzt werden soll. Derzeit läuft die Erfindung noch auf einer Crowdfunding-Plattform. Hier könnt ihr es euch anschauen oder selbst unterstützen.

Und auch diese guten Nachrichten hatten wir heute in der Sendung

Akku: Volle Power in 30 Sekunden

In nur 30 Sekunden das Handy aufladen: Was nach dem Traum eines jeden Smartphone-Nutzers klingt, ist möglicherweise schon bald Realität. Forschern aus Südkorea ist es gelungen, einen Blitz-Akku zu entwickeln, der einhundert Mal mehr Power als bisherige Modelle hat. Dazu kommt, dass er – im Gegensatz zu vielen jetzigen Modellen – nicht explodieren kann, da er auf Wasserbasis funktioniert.

Fahrerlose Taxen ab sofort unterwegs

In Phoenix im US-Bundesstaat Arizona kann man sich ab sofort von autonomen Taxen herumchauffieren lassen. Bereits seit 2016 sind die selbstfahrenden Autos dort unterwegs – bis jetzt war aber immer noch ein Fahrer dabei, der im Notfall eingreifen konnte. Nun sind die Taxi-Passagiere im Straßenverkehr ganz auf sich alleine gestellt und müssen der Technik voll und ganz vertrauen. Genau dafür sucht der Hersteller Waymo, eine Unternehmenstochter von Google, ab sofort Testfahrer. Wenn die fahrerlosen Taxen die Probezeit unfallfrei überstehen, sollen sie noch in diesem Jahr an den Start gehen.

Erste Elektro-Reisebusse im Fernverkehr

Ende April startet Flixbus die weltweit erste elektrische Fernbus-Linie. Auf der 150 Kilometer langen Strecke zwischen Paris und Amiens sind dann Elektro-Reisebusse unterwegs. Rein technisch könnten die neuen Busse sogar 200 Kilometer zurücklegen. Im Sommer soll auch eine Strecke in Deutschland folgen: von Mannheim Richtung Hessen. Entwickelt wurden die Busse in China – dort ist man uns in Sachen Elektromobiltät meilenweit voraus: So ist zum Beispiel die Busflotte der Zehn-Millionen-Einwohnerstadt Shenzhen seit Ende 2017 komplett elektrisch unterwegs.

Die sicherste Bank Deutschlands

Nach dem LKW-Anschlag in Berlin vor zwei Jahren wurden in vielen Fußgängerzonen Betonklötze errichtet. Diese schützen zwar die Menschen, stören aber oft das Ortsbild. Mit einer simplen Parkbank aus Beton soll das deutlich schicker gehen. Sie bestehen aus solidem Beton und sollen daher stolze fünf Tonnen wiegen. Über eingebaute Pfeiler kann die Bank darüber hinaus tief im Boden verankert werden und soll so auch einem LKW standhalten.

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