Mit Geistern reden? Das steckt wirklich hinter "Charlie Charlie"
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Mit Geistern reden? Das steckt wirklich hinter „Charlie Charlie“

vor 3 Jahren

Bestimmt habt ihr schon von dem neuen Netztrend „Charlie Charlie“ gehört. Hierbei rufen Twitter-Nutzer einen Geist namens Charlie, um ihm Fragen  zu stellen. Doch was ist da dran? Kann man wirklich mit Geistern kommunizieren oder ist alles nur ein Fake?

So funktioniert’s:

Man beschriftet ein Blatt Papier doppelt mit „Ja“ und „Nein“. Dann legt man zwei Bleistifte überkreuzt darauf. Anschließend heißt es: Zurücklehnen und rufen: „Charlie, Charlie, bist du hier?“. Jetzt soll sich der obere Stift wie von Geisterhand bewegen und auf „Ja“ deuten.

Tausende User rufen den Geist von Charlie und posten ihre Videos auf Facebook, Twitter und YouTube unter dem Hashtag #charliecharliechallenge. Der Legende nach war Charlie ein Junge aus Mexiko, der im Alter von zehn Jahren gestorben ist.

Alles nur Fake?

Wissenschaftler haben für dieses Phänomen eine logische Erklärung: Ähnlich wie beim Gläserrücken werden schon durch die Vorstellung einer Bewegung im Gehirn motorische Zellen aktiviert. Das hat zur Folge, dass die vorgestellte Bewegung durch Muskel-Impulse vollzogen wird. So entsteht der Eindruck, die Stifte würden sich ganz von allein bewegen.  Obwohl viele Clips beweisen, dass das Spiel funktioniert, drehen sich die Stifte wahrscheinlich automatisch, weil sie wackelig gestapelt wurden. Oder die Spieler schubsen sie beim Sprechen mit ihrem Atem an.

Fakt ist: eine genaue Erklärung werden wir so schnell vermutlich nicht finden. Und auch wenn sich vielleicht nicht viel Mystisches hinter dem Spiel versteckt: Schaden kann es nicht! Wer vor einer schwierigen Entscheidung steht – zum Beispiel das Outfit für die nächste Party – der kann ruhig mal Charlie befragen.

Apropos Geister: Stellt euch vor, ihr kommt in ein Dorf, in dem fast alle Gebäude restlos leer stehen. So ein Geisterdorf gibt es in der Nähe der belgischen Stadt Antwerpen. Wir haben drei Orte besucht, die ein Schatten ihrer selbst sind:

 

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