Nie wieder Tierversuche: Haut aus dem 3D-Drucker revolutioniert die Kosmetik
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Nie wieder Tierversuche: Haut aus dem 3D-Drucker revolutioniert die Kosmetik

vor 4 Jahren

Creme, Nagellack, Deodorant- all das muss getestet werden, bevor es auf den Markt kommt. Tierversuche stehen hier schon lange in der Kritik. Ein Kosmetikunternehmen hat jetzt eine Lösung gefunden, diese endgültig zu umgehen.

Nämlich Haut aus dem 3D-Drucker. Dafür hat sich das französische Unternehmen L’Oreal mit dem amerikanischen Bio-Start-Up Organovo zusammengetan. Die Methode, um Haut zu drucken, nennt sich NovoGen Bioprinting.

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Um die nötige Struktur zu erhalten, müssen zuerst Zellen gezüchtet werden, die in einem speziellen Drucker zu Hautzellen zusammengesetzt werden. Organovo betont, dass diese künstliche Haut der lebenden besonders nahe kommt und auf äußere Reize reagiert – eine der Voraussetzungen, damit man sie für Kosmetiktests einsetzen kann.

Auch in der Medizin kann dieses Bioprintingverfahren vielleicht bald genutzt werden. Brandopfern könnte z.B. Ersatzhaut gedruckt werden. Organovo glaubt sogar, dass sie es irgendwann schaffen werden, ganze Organe wie Lebern und Nieren zu drucken.

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Wo wir schon bei Kosmetik sind: Blaue Dose, weiße Creme – auf der ganzen Welt bekannt. Doch warum ist dieses Produkt eigentlich so erfolgreich? In Hamburg haben wir uns auf dem Firmensitz des Traditionsunternehmens genauer umgesehen:

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