Wenn du es schaffst eine Raumsonde auf dem Mond zu landen, zahlt dir Google 20 Millionen Dollar

Wenn du es schaffst eine Raumsonde auf dem Mond zu landen, zahlt dir Google 20 Millionen Dollar

vor 1 Jahr

Da erwacht das Kind in uns: Eine Raumsonde auf dem Mond zu landen – das wird für die meisten von uns nie möglich sein. Es gibt aber einen Wettbewerb, der genau das möglich macht – der Google Lunar X-Prize.

In diesem Wettbewerb muss es ein Forschungsteam schaffen, als erstes eine Raumsonde auf dem Mond zu landen, dort mit einem Rover mindestens 500 Meter zurückzulegen und Bilder und Videos zurück zur Erde zu senden? Wem das gelingt, der erhält 20 Millionen US-Dollar. Finanziert wird das Ganze vom Google-Konzern.

Der Gewinner des zweiten Preises bekommt immerhin noch fünf Millionen Dollar. Dafür muss das Team „nur“ auf dem Mond landen und Daten, Bilder und Videos an die Erde zurücksenden. Und das alles spätestens bis zum 31. Dezember 2017. Das Ziel des Ganzen ist es, die nicht-staatliche Raumfahrt anzuregen. Denn noch immer konnte kein privat finanziertes Raumschiff den Mond erreichen. Das wollen die Veranstalter, die X-Prize Foundation um den Gründer Peter Diamandis, ändern.

Die Teams sollen günstige Raumfahrttechnik entwickeln

Ingenieure, Unternehmer und Wissenschaftler sollen durch den Wettbewerb dazu angeregt werden, günstige Technologien zu entwickeln, die eine Reise zum Mond ermöglichen. Eine Anforderung an die Teilnehmer: Nicht mehr als zehn Prozent der Kosten für das Projekt darf staatlich finanziert sein.

Mittlerweile sind nur noch fünf Teams übrig: SpaceIL (Israel), Moon Express (USA), Synergy Moon (mehrere Nationen), Team Indus (Indien) und Hakuto (Japan). Um in die finale Runde zu kommen, mussten die Teilnehmergruppen bereits bis Ende 2016 eine vertraglich geregelte Starterlaubnis für ihre Raumsonde einholen.

Dieses Jahr wird es ernst. Mal schauen, wer Erster wird!

Wem gehört der Mond? Dennis Hope aus den USA behauptet: ihm. Und er verkauft fleißig Grundstücke auf „seinem“ Mond, –und das hat ihn zum Millionär gemacht. Wir haben den pfiffigen Geschäftsmann besucht.

Facebook WhatsApp

Diese Beiträge könnten dir auch gefallen: