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WhatsApp: Kennst du diese Tricks - und diese Alternativen?

Sprechende Emojis erstellen? GIFs selber machen? Diese und weitere Funktionen in WhatsApp lernst du auf dieser Seite kennen. Plus: Welche Alternativen gibt es?

Das Wichtigste zum Thema Tricks zu WhatsApp und Alternativen

  • Rund 1,5 Milliarden Nutzer weltweit beweisen: WhatsApp ist der beliebteste Messenger. In Deutschland nutzen etwa 70 Prozent der Menschen die App täglich.

  • Trotz der Bekanntheit: Kaum ein User kennt alle versteckten Funktionen. Hier wirst du zum Experten: Weißt du zum Beispiel schon, wie du sprechende Emojis erstellst?

  • Vor allem wegen des Datenschutzes wenden sich inzwischen einige von der Facebook-Tochter ab. Wir zeigen dir, welche Alternativen es gibt.

  • Egal auf welcher Plattform, mit jedem Tag wächst die Anzahl eigentlich unfassbarer Chatverläufe. Irrwitzige Belege siehst du unten im Clip.

Tipps und Tricks für WhatsApp

Trick 1: Sprechende Emojis

WhatsApp bietet bereits viele Spielereien an: Emojis, Sprachnachrichten, GIFs, Videos … Wie cool wären aber Emojis, die selbst sprechen? Apps wie Talking Smiley ermöglichen dir genau das:

Wähle ein passendes Emoji aus und sprich deinen Wunschtext ein. Das Emoji gibt dann deine Aufnahme wieder und bewegt sich dazu passend.

Wenn du willst, kannst du auch die Hintergrundfarbe ändern oder noch etwas ins Bild malen. Mit einem Klick exportierst du dein sprechendes Emoji und kannst es in einem Chat verschicken.

© Getty Images/Rawpixel

 

Trick 2: Safety-Check

Öffnest du einen Link, den dir jemand schickt, sofort? In den meisten Fällen bestimmt. Aber Achtung: Betrüger nutzen auch immer öfter WhatsApp, um gefährliche Links zu verbreiten. Gerade Kurz-Links sind dabei tückisch, weil du das Ziel der Short-URL nicht direkt siehst.

Wenn dich ein Link skeptisch macht, lohnt sich daher ein schneller Check: Tools wie RevealURL oder CheckShortURL entschlüsseln Links und geben eine Einschätzung zur Sicherheit.

© Getty Images/lenanet

 

Trick 3: GIFs zum Selbermachen

Ein GIF sagt mehr als 1.000 Worte! Eins selbst zu machen, ist dabei ganz einfach. Du erstellst und verschickst dein eigenes Graphics Interchange Format (GIF) wie ein Video. Nur eine Kleinigkeit musst du beachten:

Zuerst nimmst du wie gewöhnlich ein Video auf. Dann klickst du im gewünschten Chat auf das Büroklammer-Symbol, über das du Dateien teilst. Wähle deinen Clip aus, sodass sich das Bearbeitungsmenü öffnet.

Im oberen, rechten Bereich tippst du nun die Option GIF an. In der Zeitleiste legst du den Ausschnitt des GIFs fest. Dieser kann höchstens 7 Sekunden betragen. Daraufhin siehst du eine Vorschau deines eigenen GIFs.

Sobald du glücklich mit deiner Kreation bist, klickst du auf Senden - und schon kann sich dein Chat-Partner daran erfreuen.

© Getty Images/JohnnyGreig

 

Trick 4: Sprachnachricht in Text umwandeln

Im Bus oder in der Bahn eine Sprachnachricht abzuhören, kann komisch werden - beispielsweise wenn zu Privates erzählt wird. Für dieses Problem gibt's eine einfache Lösung.

Du kannst Sprachnachrichten in Texte umwandeln. Kostenlose Apps wie Textr und Transrcribr oder Textify (für 3,99€) überführen das Gesprochene in geschriebene Texte. Zwar hängen die Transkriptionen von der Qualität der Sprachnachricht ab. Meistens sind die Übersetzungen aber verständlich.

© Getty Images/Vladimir Vladimirov

 

Trick 5: Nachrichten später löschen

Ups, eine falsche Nachricht verschickt? Das passiert schnell. Normalerweise hast du jetzt ungefähr eine Stunde Zeit zum Löschen für alle. Danach kannst du die Botschaft nur noch auf deinem Endgerät entfernen. Aber gibt es hier einen Trick für späteres löschen?

Zumindest macht gerade einer die Runde: Stelle dein Handy in den Flugmodus und drehe die Uhrzeit in den Einstellungen zurück. So denkt WhatsApp, dass du die Nachricht gerade erst verschickt hast.

Wir haben es getestet - und leider funktioniert das nicht (mehr), die Nachricht bleibt beim Gegenüber sichtbar.

© Getty Images/Mlenny

Keine Lust mehr auf WhatsApp? Das sind Alternativen

  • 🙈

    Zu den bekanntesten Alternativen gehört Telegram. Zwar kann der kostenlose Messenger fast das Gleiche wie WhatsApp. Sein Sicherheitsversprechen hält er aber offenbar nicht: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung etwa ist kein Standard. Auch die Unternehmensstruktur ist undurchsichtig.

  • 💰

    Wenn dir Datenschutz wichtig ist, ist Threema daher vielleicht eine bessere Wahl. Der Schweizer Instant-Messaging-Dienst war einer der ersten, der die sichere Ende-zu-Ende-Verschlüsselung verwendet hat. Allerdings kostet dich die App einmalig 3,99€.

  • 🔢

    Sicher und zudem kostenlos ist Signal. Datenschützer und Sicherheitsexperten empfehlen den Kalifornischen Messenger immer wieder. Zur Identifizierung musst du aber deine Rufnummer angeben.

  • 🔀

    Weder deine Nummer noch deine E-Mail-Adresse oder deinen Namen musst du bei Hoccer hinterlegen. Die deutsche WhatsApp-Alternative kostet kein Geld - und verspricht Anonymität: Das System versieht jeden Nutzer mit einer zufälligen Identifikationsnummer. Nur darüber kannst du dich mit anderen vernetzen.

  • 🙋‍♀‍

    Mit Wire kannst du Nachrichten und Dateien in mehreren Profilen gleichzeitig verschicken. Der kostenfreie Messenger aus der Schweiz ist außerdem durch europäische Server und Ende-zu-Ende-Verschlüsselung sicher. Nachteil wie bei vielen der Alternativen: Noch nutzen wenige die App.

Nutzt du WhatsApp - oder eine Alternative?

Gibt's nicht nur bei WhatsApp: Diese Chatverläufe sind unglaublich, aber wahr

Veröffentlicht: 16.02.2020 / Autor: Alexander Duebbert