Forscher entdecken außergewöhnlichen Dumbo-Oktopus

Forscher entdecken außergewöhnlichen Dumbo-Oktopus

Earth & Nature, Science, VIDEOS – vor 3 Jahren
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Das Forschungsschiff Okeanos Explorer taucht schon seit Jahren die Tiefen unserer Ozeane ab. Im Golf von Mexiko sind sie auf einen ganz besonderen Dumbo-Oktopus gestoßen.

Momentan ist das Forschungsschiff der „National Oceanic and Atmospheric Administration“, Okeanos Explorer, seit Ende April auf einer Mission im Marianengraben, östlich der Philippinen. Von dort senden sie drei spannende Livestreams, die ihr hier verfolgen könnt. Und mittlerweile haben sie schon neue, verrückte Spezies, wie diese Quallen, entdeckt.

Der Dumbo-Oktopus ist ihnen zwar schon vor zwei Jahren im Golf von Mexiko vor die Linse geraten, weniger spannend ist deshalb er aber nicht. Denn um Energie zu sparen, bewegt er sich geschmeidig mit seinen „Ohren“ durchs Wasser. Das sind natürlich nicht wirklich Ohren, sondern Flossen. Diese kommen einem Elefanten aber sehr nahe. Daher auch der Name Dumbo-Oktopus. Die Forscher haben ihn in 2.000 Metern Tiefe gefunden.

Und noch etwas ist außergewöhnlich: Er zieht seine Tentakeln spiralenförmig ein. Diese Körperhaltung wurde vorher noch nie beobachtet. Der Dumbo-Oktopus gehört zu den Cirrentragenden Kraken, die erst 1989 als eigenständige Ordnung anerkannt wurden. Die Cirren sind kleine, bewegliche Körperanhänge an ihren Armen. Die Gattung ist also schon bekannt, das Einziehen der Tentakeln allerdings neu. Und wir finden, dass er ganz putzig damit aussieht.

Einen anderen Cirrentragenden Kraken haben die Forscher erst im Februar entdeckt. Caspar soll aber zu einer neuen Spezies gehören.

Dumbo-Oktopus

Dumbo-Oktopus
Er bewegt sich mit seinen ohrenartigen Flossen fort.
© NOAA Okeanos Explorer Program

Die „Ohren“ benutzt der Dumbo-Oktopus, um sich energieeffizienter fortzubewegen. Denn in den Tiefen der Meere ist Nahrung knapp und er muss oft weite Wege dafür in Kauf nehmen. Wahrscheinlich ist das auch der Grund, weshalb er seine Tentakeln einzieht. Weniger Widerstand = weniger Energieverbrauch. Clever, diese Tiere. Sie erinnern uns daran, dass es da unten noch so viel zu entdecken gibt. Und wir sind gespannt, was den Forschern noch so vor die Linse schwimmt.

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