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Schöner Mond: Brauchen wir den eigentlich?

Der Mond umkreist die Erde seit Milliarden von Jahren. Aber was würde geschehen, wenn er nicht mehr da wäre? Wir haben nachgeforscht.

Darum geht's genau

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    Der Mond entfernt sich 3 Zentimeter pro Jahr von der Erde. Der Grund: Die Gezeitenreibung verlangsamt die Rotation der Erde. Um das auszugleichen, geht der Erdtrabant auf Distanz.

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    Der Mond ist rund 400.000 Kilometer von der Erde entfernt. Trotzdem nimmt er Einfluss auf unseren Planeten und bewirkt etwa Ebbe und Flut.

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    Außerdem stabilisiert der Mond die Erdachse. Wäre er nicht da, könnte die Erdachse unter Umständen kippen.

Der Mond ist weg! Astrophysiker Professor Wilhelm Kley von der Uni Tübingen weiß, was dann passieren würde.

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    Ob wir den Mond zum Überleben brauchen, darüber gehen die Meinungen auseinander. Eine Frage wird schon lange diskutiert: Bleibt dann die Rotationsachse der Erde stabil?

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    Es wurden aufwändige Computerberechnungen angestellt, um ein Fehlen des Mondes zu simulieren. Manche zeigen: kippt die Erde, könnten die Pole zur Sonne zeigen. Die Polkappen würden schmelzen und das Klima auf unserer Erde wäre instabiler.

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    Es gibt aber auch andere Berechnungen, die besagen, dass es nur leichte Veränderungen auf der Erde gäbe.

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    Die Erde dreht sich selbst relativ schnell, das verringert den Einfluss des Mondes. Andererseits ist es so, dass der Mond die Erde vor Milliarden von Jahren überhaupt erst dazu gebracht hat, sich so schnell zu drehen.

Das solltest du dir merken

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    Seit vier Milliarden Jahren kreist der Mond schon unsere Erde. Wissenschaftler sind sich nicht einig, welche Auswirkungen es haben würde, wäre er plötzlich nicht mehr da. Einige gehen davon aus, dass die Erdachse kippen würde, was ein instabiles Klima für unseren Planeten bedeuten würde.

Veröffentlicht: 09.03.2020 / Autor: Kathrin Aldenhoff

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