Dieser Fisch bekämpft ein weltweites Ernährungsproblem
Lucky Iron Fish via YouTube

Dieser Fisch bekämpft ein weltweites Ernährungsproblem

vor 3 Jahren

Eisenmangel ist das meist verbreitete Ernährungsproblem auf der Welt. Hierzulande bekämpfen wir es mit Nahrungsergänzungsmitteln wie Eisen-Tabletten, aber Menschen in ärmeren Ländern können sich diesen Luxus nicht leisten. Doch der Kanadier Dr. Christopher Charles schafft mit seinem „Lucky Iron Fish“ Abhilfe — erfolgreich!

Eisenmangel äußert sich auch als Anämie (Blutarmut oder Blutmangel) und bedeutet, dass man zu wenig Hämoglobin, also rote Blutkörperchen, in seinem Körper hat. Durch diese Erkrankung kommt unser Körper schneller an die Belastungsgrenze. In Kambodscha ist Anämie besonders weit verbreitet: die Hälfte der Bevölkerung leidet daran. Das fiel auch Dr. Christopher Charles auf einer Reise auf. Die Kinder dort sind häufig viel zu klein und sogar zu schwach, um zu spielen. Zudem entwickelt sich ihr Geist nur langsam. Die Erwachsenen leiden an plagenden Kopfschmerzen. Doch wie sollen die Kambodschaner sich teure Nahrungsergänzungsmittel leisten, um den Eisenmangel auszugleichen?

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An diesem Punkt setzt Dr. Charles mit einer einfachen und doch erfolgreichen Idee an. Er lässt kleine Eisenstücke in Form eines Fisches anfertigen, mit denen die Menschen kochen können. Auf diese Weise nehmen sie Eisen zu sich! Die Anwendung ist ganz leicht: 10 Minuten legt man den Fisch beim Kochen ins Wasser oder in den Suppentopf. Damit das Eisen aufgenommen wird, muss man nur noch etwas Zitronensaft hinzugeben, und das war’s. Klingt simpel, doch hilft: Schon mehr als 2.500 Menschen kochen nun mit dem Fisch und nach nur 9 Monaten wurde ein Rückgang des Eisenmangels um 50 % festgestellt. Auch der Eisenwert im Blut der Bevölkerung hat zugenommen. „Lucky Iron Fish“: Ein erfolgreiches Konzept, das Dr. Charles jetzt in vielen weiteren Ländern umsetzen möchte.

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Der 13-Jährige Evirak lebt in der Hauptstadt Kambodschas. Ein eigenes Zimmer hat er nicht, denn er teilt sich einen Raum mit seiner ganzen Familie. Privatsphäre? Fehlanzeige. Trotzdem mag der Junge sein Zuhause. Und er hat einen großen Traum: einmal ein erfolgreicher Boxer sein. Wir begleiten ihn in seinem Alltag:

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