Galileo Spezial: Secret Places - die verpixelten Orte im Internet

Galileo Spezial: Secret Places – die verpixelten Orte im Internet

vor 1 Jahr

Pixel, Farbflächen, graue Schleier – auf Google Maps, Bing, Here und Co. tauchen immer wieder Flecke auf, die offensichtlich verfremdet wurden. Verboten, zensiert, gehackt? Was steckt hinter den Pixeln? Galileo Spezial lüftet das Geheimnis um die gepixelten Orte. 

Mit den Karten-Funktionen Google Maps, Bing oder Here kann man heute am Computer, seinem Tablet oder Smartphone zu den entlegensten Plätzen auf der Welt reisen. Zu den Pyramiden, der Chinesischen Mauer oder zum Schloss Neuschwanstein. Sogar das mysteriöse militärische Sperrgebiet „Area51“ ist durch die Satellitenanbieter von oben zu sehen.

Doch einige Flecke auf den Weltkarten sind offenbar für die Nutzer gesperrt. Auf ihnen liegen Pixel, Farbflächen oder graue Schleier. Was verbirgt sich unter den Pixeln? Gibt es tatsächlich Orte, die so geheim sind, dass niemand sie sehen darf? Galileo macht sich auf die Spurensuche und lüftet die Geheimnisse um die verpixelten Orte.

Wir lüften das Geheimnis um diese Pixelflecken auf der Landkarte:

Geilenkirchen, Deutschland:

Warum dürfen wir diesen Flugplatz mitten in Deutschland nicht sehen? Es ist der einzige geblurrte Ort in unserem Land. Wir sind hingefahren um herauszufinden, was sich dort verbirgt:

Alaska:

Station Nummer zwei. HAARP: Ein mysteriöses Forschungszentrum mitten in Alaska, über welches man wenig weiß – außer dass sich unzählige Verschwörungstheorien um diesen Ort ranken. Offiziell werden hier 3,6 Millionen Watt Radiowellen zur Untersuchung der oberen Atmosphäre ausgesendet. Kritiker und Verschwörungstheoretiker bezeichnen die Anlage dagegen als Geheimprojekt und bringen sie sogar in Zusammenhang mit weltweiten Naturkatastrophen wie Erdbeben, Überschwemmungen und Vulkanausbrüchen. Wir waren dort. Und mitten während unserer Dreharbeiten sind die Pixel verschwunden. Was ist passiert?

Spanien, Barcelona

Unser nächster Weg führt uns mitten in einen Touristen-Hotspot, dem Mont Juic in Barcelona.  Dort gibt es eine Festung, deren Südflügel geblurrt wurde. Ein versteckter Ort mitten in einem Touristenspot? Täglich gehen hier hunderte Menschen mit Kameras ein und aus – wie kann es also sein, dass dieser Ort verfremdet wurde?

Noordwijk, Niederlande:

Ein Tarnfarben-Pixel, mitten in einem Badeort in Holland. Was gibt es hier zu verbergen, mitten im Urlauberbetrieb?

Nach deutschem Gesetz gibt es seit 1990 keine Genehmigungspflicht mehr für Luftbildaufnahmen. Warum existieren die Verfremdungen trotzdem noch, wer ist dafür verantwortlich und wie entstehen überhaupt die Luft- und Satellitenbilder, die in den Navigationsdiensten eingebettet sind?

Um Antworten auf diese Frage zu finden, besucht Galileo Anbieter für Luft- und Satellitenbilder und zeigt, von der Aufnahme der Bilder über das Anreichern mit Geodaten, bis zur Auslieferung an den Kunden, wie die Zukunft der modernen Navigationstechnik aussehen wird.

Im Zeitalter von hochauflösenden Satellitenbildern und des Internets kann man jeden Ort auf der Welt mit einem Mausklick von oben betrachten. Doch es scheint, je transparenter die Welt wird, desto stärker wächst auch der Mythos um die wenigen verfremdeten Orte.

Galileo und das Geheimnis um die verpixelten Orte – hier könnt ihr euch die komplette Sendung ansehen:

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