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Grusel-Hotel in Malaysia: Würdest du hier übernachten?

Im "Amber Court" in den Bergen Malaysias soll es spuken. Wir waren vor Ort und wissen nun, was dort vor sich geht. Außerdem zeigen wir dir die schönsten Fleckchen des asiatischen Landes. Und ein paar Spezialitäten haben wir auch mitgebracht.
Grusel-Hotel in Malaysia: Würdest du hier übernachten?
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Das Wichtigste zum Thema Grusel-Hotel in Malaysia

  • Das "Amber Court" thront in den Genting Highlands der malaysischen Provinz Pahang: Umgeben von Bergen, ragen 2 Apartment-Türme (je 23 Stockwerke) in die Höhe mit Parkgarage und Einkaufsstraße.

  • Erbaut wurde das Hotel in den 1990ern - als Tagungs- und Erholungszentrum für Geschäftsleute. Und auch Besucher der umliegenden Casinos waren willkommen.

  • Nachdem die Betreiber 2000 Insolvenz anmeldeten und einige der neuen Eigentümer nicht für die Instandhaltung aufkommen wollten, ging es mit dem Komplex "bergab". An der Fassade etwa bildeten Algen rote Flecken, die wie Blut aussahen.

  • Von außen wirkt das Hotel verlassen, doch man kann online ein Zimmer buchen. Ein Großteil der Einnahmen stammt von Dauergästen, die hier wohnen und arbeiten.

  • Allerdings ranken sich einige Grusel-Geschichten um das Gebäude, das 2017 als Kulisse für den asiatischen Horrorfilm "Haunted Hotel" diente.

  • Gäste berichteten von spukenden Geistern, einem Mann ohne Gesicht, Kinderstimmen und Wolfsheulen in leeren Fluren. Und im 13. Stock befindet sich ein abgesperrtes Zimmer, das verflucht sein soll.

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Touripedia: Was Urlauber über Malaysia wissen müssen

  • 💰

    Wie auch in anderen asiatischen Ländern ist das Handeln auf Märkten üblich. Guter Richtwert: Man beginnt mit der Hälfte des geforderten Preises und trifft sich in der Mitte.

  • 👃

    Schmeckt himmlisch, riecht höllisch: Daher ist die Mitnahme von Durian-Früchten in Zügen oder Flugzeugen nicht gestattet - ebenso wenig wie in Hotels.

  • 🚆

    Wer mit der Bahn fährt, kommt bequem, sicher und günstig durchs Land. Beliebter Trip: Mit der "Dschungel-Linie" von Kuala Lumpur an die Ostküste tuckern.

  • 👣

    Moscheen, Tempel und Privathäuser unbedingt barfuß betreten, um nicht als unhöflich zu erscheinen. Die Schuhe bleiben am Eingang zurück.

  • 👕

    "Oben ohne" ist tabu und landesweit verboten. Das gilt auch für Männer: Nach dem Strandbesuch sollte man(n) sich etwas überziehen.

Lecker! Sedap! 5 malaysische Spezialitäten

  • Das Nationalgericht nennt sich Nasi Lemak: Es besteht aus Reis, der in Kokosmilch gegart und in Bananenblätter eingewickelt wird. Dazu gibt's Sambal (Chilli-Paste), Gurken, hart gekochte Eier, geröstete Erdnüsse oder getrocknete Sardellen.
Nasi Lemak


Das traditionelle Frühstück, das auch gern zu Mittag gegessen wird: Nasi Lemak bekommt man in Malaysia an jeder Garküche und auch in (guten) Restaurants.
© imago images / Panthermedia

  • Laksa ist eine Suppe auf der Basis von Kokosmilch und Chilli, cremig und scharf zugleich. Typische Einlagen: Reis- oder Bandnudeln, Gemüse, Fisch und Krabben.
  • Perfekt zum Snacken sind Satay. Gegrillte Fleisch-Spieße (6 pro Portion), die mit einer Sauce zum Dippen serviert werden.
  • Bei Kek Lapis handelt es sich um einen Schichtkuchen aus Butter, Milch und Eiern. Der Clou: Durch Schichten in unterschiedlichen Farben entstehen kunstvolle Muster.
  • Die Malaysier lieben Teh Tarik, den süßen Milchtee. Und sie nennen ihn "gezogenen Tee", weil er bei der Zubereitung von einem Gefäß ins andere geschüttet wird.
Veröffentlicht: 10.07.2021 / Autor: Heike Predikant