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Brot aus Baumrinde

Brot aus Baumrinde oder Würmern? Solltest du mal probieren!

Ob Kiefernholz, Insekten oder Rote Beete: Brot kann außergewöhnliche Zutaten enthalten, die deinen Körper stärken, schlank machen oder einfach nur lecker schmecken.
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Das Wichtigste zum Thema Brote

  • Die finnische Brot-Spezialität Pettuleipä wird mit gemahlener Kiefernbaumrinde gebacken. Das Rindenmehl diente während einer Hungersnot im 16. Jahrhundert als Getreideersatz.

  • Über 3.200 Brotsorten sind im Deutschen Brot-Institut registriert, deshalb werden die Deutschen auch Brotweltmeister genannt. [Du willst selbst Brot backen? Wir zeigen wie es geht] (www.galileo.tv/food/brotbacken-probiers-doch-selbst-mal/).

  • Weißbrot enthält wenig Ballast- und Nährstoffe, dafür viele einfache Kohlenhydrate. Die lassen deinen Blutzuckerspiegel ansteigen und du bekommst schneller wieder Hunger. Inzwischen gibt es gesündere und außergewöhnliche Brot-Alternativen.

Statt Weizen! Diese Brote sind aus Würmern, Erbsen und Kastanien

  • 🐛

    Das bayerische Start-Up Insectarian vertreibt unter anderem Pulver aus Mehlwürmern. Ein Nürnberger Bäcker verarbeitet es zu Insektenmehl-Brot. Der Teig besteht aus Dinkelmehl, Sauerteig und zu 20 Prozent aus dem tierischen Pulver.

  • 🥞

    Socca ist ein Flatbread oder Pfannkuchen aus Kircherbsenmehl. Du belegst es zum Beispiel mit Frischkäse, Oliven, Feigen, Pilzen und Kräutern.

  • 🍚

    Bereits 2015 entwickelte der Ernährungswissenschaftler Zhou Weibiao aus Singapur das ** Purple Bread**. Die lila Farbe des Brots kommt vom wasserlöslichen Pflanzenfarbstoff Anthocyane, der aus schwarzem Reis gewonnen wird. Der Stoff soll eine antioxidative Wirkung besitzen.

  • 🌰

    Glutenfreies Kastanienmehl aus Esskastanien hat einen süßlichen Geschmack. Wie du es am leckersten verarbeitest? Zu Castagnaccio, einem italienischem Kastanienkuchen.

  • Cloudbread ist ein fluffiges Mini-Brot ohne Mehl. Stattdessen werden Eier, Frischkäse, Backpulver und Salz verwendet. Das Besondere? Es ist reich an Proteinen, glutenfrei und extrem kalorienarm.

10 kuriose Fakten über Brot

Die Deutsche sind Weltmeister im Brot essen. Jeder verspeist pro Jahr im Durchschnitt rund 80 Kilogramm. Einige stehen auf abgefahrene Sorten, wie Tintenfisch-Brot. Außerdem gibt es Brot, dass noch 60 Jahre nach dem Backen genießbar ist. Mehr im Clip.

Weißt du, was Emmer ist?

Alte Getreidesorten sind verträglicher


Weizen wird am häufigsten auf deutschen Feldern angebaut. Er bedeckt eine Fläche von 3,3 Millionen Hektar.
© Getty Images

Hinter Emmer steckt eine alte Getreidesorte. Auch Dinkel, Einkorn, Kamut, Hirse oder Champagnerroggen zählen unter anderem zum Urgetreide. Sie wurden bereits vor 10.000 Jahren angebaut, sind jedoch weniger ertragreich als Weizen.

Weizen ist noch immer die meist gekaufte Getreidesorte. Doch sein hoher Gluten-Anteil macht ihn für manche Menschen nicht sehr verträglich.

Und was ist mit dem Urgetreide? Einige besitzen mehr Eiweiß und Mineralstoffe, eine bessere Verträglichkeit ist wissenschaftlich aber nicht erwiesen. Die Art des Backens ist entscheidender: "Slow Baking" macht Brot verträglicher, denn wenn der Teig über viele Stunden gehen kann, bauen sich schwer verdauliche Stoffe ab.

Aber bitte mit Farbe!

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Veröffentlicht: 10.03.2021 / Autor: Anna Kaltenhauser