Themenseiten-Hintergrund

Fossilien zum Essen? Das steckt hinter dem Food-Trend Tako Senbei

Ein plattgedrückter Oktopus als Snack mag kurios klingen, ist aber DER Hit in China und Japan. Was Tako Senbei eigentlich ist und wie du es selbst machst.  

Das Wichtigste zum Thema Fossilien-Snack

  • Der Trend-Snack Tako Senbei stammt ursprünglich aus dem japanischen Küstenstädtchen Enoshima, hat aber längst auch China erobert.

  • Es sind Reiscracker, die sehr flach sind und optisch an einen Tortilla-Fladen erinnern.

  • Für das spezielle Fossilien-Muster sorgen Zutaten wie zum Beispiel Oktopus, Muscheln oder Shrimps.

Wie wird Tako Senbei zubereitet?

  • 🔥

    Die Zubereitung zuhause ist nicht ganz einfach. Warum? Die Profis verwenden spezielle Pressen, die heiß gemacht werden. Zuhause könntest du einen Tortilla-Maker verwenden, aber es wird nicht dasselbe Ergebnis sein.

  • 🦑

    Der Teig der Experten in China besteht aus Fisch-Mehl, Shrimp-Mehl, Muschel-Mehl und ganz wichtig: Kartoffel-Stärke. Er sollte recht flüssig sein.

  • 🦐

    Am besten eignen sich größere Tiger-Garnelen, die du längs aufschneidest. So kann sich die Garnele gleichmäßig in der Presse ausbreiten.

Tako Senbei: Das Street Food ist auch im Netz ein Hit

Welche anderen Senbei-Arten gibt es noch?

  • Senbei sind allgemein Reiscracker, die es sowohl salzig als auch süß gibt. Oft werden sie mit grünem Tee serviert.

  • Es gibt viele verschiedene Arten von Senbei, neben Tako Senbei zum Beispiel Ika Senbei. Hier werden Meeresfrüchte platt gedrückt und dann beispielsweise im Reismehl-Mantel gebraten.

  • Nori Senbei sind salzige Reiscracker, die mit Nori eingewickelt sind. Nori kennt man von Sushi, es sind essbare Meeresalgen.

  • Andere Varianten sind Ebi Senbei (gehackte Schrimps in Reismehl) oder Hone Senbei (in Reismehl frittierte Wirbelsäule von Fischen).

  • Eine süße Variante ist das Zarame Senbei. Zarame ist ein grobkörniger weißer Zucker.

Veröffentlicht: 14.07.2020 / Autor: Galileo