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Schwarzeck: Hier schlummern angeblich unbezahlbare Nazi-Schätze

WHAT THE FAKT

  • Versunkenes Gold, luxuriöse Kunstkollektionen, Bernsteinzimmer: Um die verschollenen Besitztümer der nationalsozialistischen Hitler-Regierung ranken sich zahlreiche Mythen. Schatzsucher fahnden seit Jahrzehnten nach ihnen.

  • Der Inhalt des Sankt Petersburger Bernsteinzimmers kam 1941 nach Deutschland. Die Nazis erklärten es zu deutschem Besitz, weil es sich um preußischen Bernstein handelte. Wohin genau die kostbaren Güter gelangten, fragen sich Schatzsucher bis heute.

  • Der Göring-Goldschatz zählt auch zu den sagenumwobenen Schätzen. Hermann Göring war ein großer Kunstsammler. Hunderte Gemälde, Skulpturen und Wandteppiche kaufte und raubte der Chef der Luftwaffe. Ob seine Sammlung noch irgendwo versteckt ist, weiß niemand sicher. Ein Verdacht: Die Nazi-Schätze liegen versteckt in Schwarzeck!

  • Die Pläne von Schwarzeck deuten auf mysteriöse Wege und Kammern hin. Nach der systematischen Durchsuchung mit Profi-Schatzjägern wissen wir aber: Hier finden wir die Nazi-Schätze nicht. Die Rätsel und Geschichten leben weiter.

  • Tatsächlich entdeckte Nazi-Schätze: 1945 spürten US-Soldaten Gold im Wert von 238 Millionen US-Dollar sowie 2,7 Milliarden Reichsmark in einem thüringischen Bergwerk auf. 2014 stieß ein Hobby-Schatzsucher in Niedersachsen zufällig auf Goldmünzen, die wahrscheinlich im Besitz von Nationalsozialisten waren.

Veröffentlicht: 07.01.2020 / Autor: Alexander Duebbert

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