Themenseiten-Hintergrund

Brainfood: Hier kommt die ultimative Power-Nahrung für dein Gehirn

Besser denken, dank Walnüssen! Das funktioniert tatsächlich - zahlreiche Studien haben es bestätigt. Auch andere Lebensmittel bringen dein Gehirn auf Höchstleistung.
Brainfood mit Omega-3-Fettsäuren

Das Wichtigste zum Thema Brainfood

  • Allein das Gehirn verbraucht 20 Prozent der zugeführten Energie.

  • Komplexe Kohlenhydrate wie in Vollkornbrot und Gemüse liefern über Stunden kontinuierlich Energienachschub.

  • Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sorgen für einen optimalen Informationsaustausch zwischen den Nervenzellen. Nüsse und fetter Seefisch sind ideal.

  • Bestimmte Vitamine und Mineralstoffe fördern die Gehirnaktivität besonders. Welche, erfährst du unten.

  • And the winner is: die Walnuss. Sie ist ein wahrer Allrounder im Hinblick auf gesunde Vitamine, Fette und Aminosäuren.

Hirn sagt: "Gib mir Energie!"

Unser Gehirn funktioniert nur, wenn es genug Vitamine, Mineralstoffe, Aminosäuren und Fettsäuren bekommt.

Neben diesen Nährstoffen benötigt das Gehirn vor allem  ENERGIE. Ganze 20 Prozent der aufgenommen Energie verfeuert das Denkzentrum.

Kein Wunder, denn das 1,4 Kilogramm schwere Organ besteht aus beinahe 90 Milliarden Nervenzellen.

Diese kommunizieren ununterbrochen miteinander und steuern fast alle Körperfunktionen: Sprechen, Gehen, Verdauen, Denken, etc.

Denkorgan


Gehirn
© Getty Images

 

Oha: Die Nervenbahnen im Gehirn haben eine Länge von 5,8 Millionen Kilometern. Das heißt sie würden 145-mal um die Erde reichen.

Energie ist nicht gleich Energie

  • 🧠

    Da das Gehirn keine Energie auf Vorrat speichern kann, muss man regelmäßig essen.

  • 🍞

    Am wichtigsten sind hier sogenannte komplexe Kohlenhydrate, die der Körper nach und nach zu Glukose abbaut.

  • 🍐

    Gute Quellen sind Vollkornprodukte, Haferflocken, Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte wie Linsen.

  • 🍫

    Purer Zucker wie in Schokolade und auch der beliebte Traubenzucker sind dagegen auf Dauer nicht geeignet. Er wird im Körper sofort verwertet und sorgt für einen etwa 20-minütigen Energieschub. Danach sinkt die Konzentrationsfähigkeit.

Was haben Walnüsse und Lachs gemeinsam?

Nüsse, Fisch oder auch Pflanzenöle liefern nicht nur Energie, sondern auch mehrfach ungesättigte Fettsäuren.

Diese unterstützen die reibungslose Kommunikation der Nervenzellen und fördern sie eine optimale Blutversorgung: Sie verhindern, dass die Blutgefäße verkalken.

Besonders empfehlenswert sind Walnüsse, fetter Seefisch wie Makrele, Lachs oder Hering sowie Walnuss-, Lein- und Rapsöl, da sie die super gesunden Omega-3-Fettsäuren enthalten.


Brainfood mit Omega-3-Fettsäuren
© Getty Iamges

Besser denken, dank Hering, Tofu und Bananen

Das kommt bei deinem Hirn nicht gut an

  • 🍕

    Tomatensuppe mit Sahne, Pizza und zum Nachtisch noch ein Kuchen - wer sich voll isst, kann nicht mehr gut denken. Der Körper konzentriert sich dann auf das Verdauen.

  • 🍌

    Lieber mehrerer kleine Mahlzeiten und vor Prüfungen nur was Leichtes essen, wie zum Beispiel Fisch mit Gemüse. Hast du einen Hänger zwischendurch, iss dir eine Banane.

  • 🥛

    Was dir dein Gehirn auch übel nimmt: zu wenig Trinken.

  • 😟

    Verdickt das Blut, verschlechtert sich die gesamte Durchblutung und ins Gehirn gelangen weniger Sauerstoff und Nährstoffe. Kopfschmerzen, Konzentrationsverlust und verminderte Leistungsfähigkeit sind die Folge.

  • 2️⃣

    Mindestens 2 Liter Wasser oder Tee sollten es am Tag sein.

  • 🍔

    Junkfood schadet ebenfalls dem Gehirn, wie eine neue Studie der Universität in Sydney bestätigt - und zwar schon nach einer Woche.

  • 🍟

    Für den Versuch ernährten sich schlanke und gesunde junge Erwachsene 8 Tage lang von Pommes, Burgern und Waffeln. Ihr Sättigungsgefühl funktionierte danach nicht mehr so gut und ihre Gedächtnisleistung nahm ab.

Veröffentlicht: 01.03.2020 / Autor: Larissa Melville